7. Juli 2010 – 06:56 | Kommentar schreiben

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Ich [...]

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Schlafprobleme? Hier kommt die Lösung!

Verfasst von Gianna am 6. Januar 2008 – 09:39. Kein Kommentar

Eine Möglichkeit, die Schlafprobleme des Babys oder Kleinkindes zu beheben, ist das gemeinsame Schlafen in einem großen Bett oder das Schlafen des Kindes in einem Bett direkt neben dem Elternbett. Dazu gehört auch eine Korrektur der in unserer Gesellschaft hohen Erwartungen an die Fähigkeiten eines Babys, schon früh alleine und über viele Stunden am Stück zu schlafen.

Der amerikanische Kinderarzt und Vater von sieben Kindern, William Sears, weist in seinem Buch “Schlafen und Wachen” auf die häufig völlig unrealistischen Vorstellungen von Eltern hin, die von einem drei Monate alten Baby erwarten, dass es von abends acht bis morgens sieben Uhr durchschlafe. Durchschlafen wird definiert als Schlafen am Stück zwischen 12 und 5 Uhr. Dass Babys im ersten Lebensjahr sehr häufig aufwachen, hängt zum einen mit ihrem anderen Schlafmuster und den viel häufigeren REM-Schlafphasen zusammen, während denen der Schlaf nur leicht ist. Zum anderen ist der leichte Schlaf für Babys überlebenswichtig, um zum Beispiel aufzuwachen, wenn sie Nahrung bzw. Flüssigkeit brauchen, wenn ihnen zu kalt ist oder ihre Nase verstopft ist.

Außerdem akzeptiert Sears das Bedürfnis des Babys und Kleinkinds, nicht alleine zu schlafen und empfiehlt ausdrücklich das gemeinsame Schlafen im Familienbett oder zumindest im Elternschlafzimmer.

Die Vorteile liegen auf der Hand:
Das tiefe Bedürfnis des Babys nach Nähe wird befriedigt, das nächtliche Stillen ist ohne umständliches Aufstehen möglich, Eltern hören ihr Baby, wenn es ihm nachts einmal nicht gut geht, der nächtliche Körperkontakt erhöht den mütterlichen Prolaktinspiegel (Mutterschafts-Hormon) und verbessert die körperliche, geistige und gefühlsmäßige Entwicklung des Babys.

Den üblichen Bedenken gegenüber dem gemeinsamen Schlafen in einem Bett oder Zimmer setzt Sears entgegen, dass dies seit jeher in allen Kulturen üblich war und ist, in unserer westlichen Welt jedoch aus der Mode gekommen sei. Ein Kind werde dadurch weder abhängig noch verwöhnt. So heißt es in “Schlafen und Wachen”: “Sie fördern die Abhängigkeit Ihres Babys nicht dadurch, dass es bei Ihnen schläft. Sie antworten auf ein Bedürfnis Ihres Kindes und lehren es Vertrauen.” Auch die starken Ängste von Eltern, das Kind, einmal im Elternbett, wolle diesen Ort fortan nie mehr verlassen, beruhigt Sears, seine Erfahrungen als Vater und Kinderarzt haben ihm gezeigt, dass “die meisten Kinder, die in der frühen Kindheit mit Freude im Familienbett aufgenommen werden, es im zweiten bzw. dritten Lebensjahr freiwillig wieder verlassen.” Und weiter: “Denken Sie daran, dass ein Bedürfnis das befriedigt wird, vergeht.”

Gianna

Über den Autor: Gianna

Ich bin 3-fache Stillmami und verbringe sehr viel Zeit mit meiner Famile. Außerdem interessiere ich mich sehr für Esotherik und "denke anders" bzw. stelle auch mal etwas in Frage. Die Arbeit an meinem StillBlog bereitet mir sehr viel Freude und ich möchte dich mit meinen Erfahrungen und auch manchmal kritischen Themen dazu einladen mit zu diskutieren.

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