Beruhigungsmöglichkeiten für ein aufgeregtes Baby
Vor dem Stillen:
- Stillen Sie das Baby, bevor es richtig aufgewacht ist.
- Ist das Baby bereits unruhig, lässt es sich vielleicht durch Streicheln oder Schaukeln so weit beruhigen, dass es angelegt werden kann und gut an der Brust trinkt.
- Das Baby fühlt sich möglicherweise sicher und kann sich entspannen, wenn es eingewickelt (“gepuckt”) wird.
- Stellen Sie sicher, dass dem Baby warm genug ist. Manche Babys reagieren besonders empfindlich auf Kälte (vor allem an Füßen und Schultern).
- Überprüfen Sie die Kleidung des Babys, möglicherweise schnürt irgendwo etwas ein.
- Wechseln Sie die Windeln.
- Beruhigen Sie das Baby, indem Sie ihm einen sauberen Finger zum Saugen geben, bevor Sie ihm die Brust anbieten.
Während des Stillens:
- Entfernen Sie störende Außenreize (Fernseher, Radio, wenn möglich sogar Geschwister).
- Singen Sie dem Baby etwas vor und sprechen Sie mit ihm in singendem Tonfall, um es zu beruhigen.
- Probieren Sie unterschiedliche Stillhaltungen aus. Einige Babys trinken in der einen Stillhaltung besser als in einer anderen.
- Bleiben Sie geduldig.
Allgemeine Vorschläge:
- Verwenden Sie zwischen den Stillmahlzeiten eine Tragehilfe oder ein Tragetuch und halten Sie viel Hautkontakt. Zusätzliche körperliche Nähe kann beruhigend wirken.
- Besorgen Sie sich Hilfe im Haushalt, so dass Sie dem Baby zusätzliche Aufmerksamkeit schenken können.
- Lassen Sie das Baby von einem Arzt untersuchen, um eine medizinische Ursache für seine Unruhe auszuschließen, zum Beispiel eine Ohrenentzündung, einen niedrigen Blutzucker oder einen niedrigen Blutkalziumspiegel.










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