Von 20. Januar 2012 Teile deine Meinung!

Am Anfang meiner Stillzeit habe ich mich massig mit Stilleinlagen eingedeckt. Natürlich habe ich mir die verschiedensten ausgesucht, Einwegstilleinlagen, optimal für unterwegs oder auch waschbare Stilleinlagen. Schnell musste ich feststellen, dass diese Stilleinlagen zwar ziemlich …

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Die richtige Stillhaltung und wirkungsvolles Saugen

Verfasst von am 25. Februar 2008 – 22:10. 2 Kommentare

Stillen

Folgende Punkte zeigen dir, ob du dein Baby richtig hälst und ob es richtig saugt:

Stillhaltung (im Liegen oder im Wiegengriff)
  • Du hast Arme und Rücken gestützt und fühlst dich wohl.
  • Du neigst dich nicht über das Baby.
  • Im Wiegengriff liegt dein Baby Bauch an Bauch mit dir, Knie an der anderen Brust.
  • Der Bauch deines Babys ist eng an deinen Bauch geschmiegt.
  • Ohr, Schulter und Hüfte deines Babys bilden eine gerade Linie.
  • Du hälst die Brust (Daumen oben, Finger unten) hinter dem Brustwarzenhof.
Anlegen und wirkungsvolles Saugen
  • Du wartest, bis dein Baby den Mund weit öffnet – wie zum Gähnen.
  • Du ziehst dein Baby rasch an die Brust. Sein Mund sollte mindestens 2 1/2 cm des Brustwarzenhofes bedecken.
  • Das Kinn und die Nasenspitze deines Babys berühren die Brust während der ganzen Stillmahlzeit.
  • Die Lippen deines Babys sind “aufgeschürzt” und entspannt.
  • Die Zunge deines Babys liegt unter der Brust. Du kannst die Unterlippe sanft herunterziehen, um dies zu kontrollieren.
  • Schläfen und Ohren des Babys bewegen sich während des Saugens.
  • Nachdem der Milchspendereflex ausgelöst ist, hört man das Baby nach jeweils ein oder zwei Saugbewegungen schlucken (Nahrungssaugen). Der Milchspendereflex kann mehrmals während einer Stillmahlzeit erfolgen. Bei jeder Stillmahlzeit solltest du an jeder Brust in den ersten fünf bis zehn Minuten das Schlucken nach ein bis zwei Saugbewegungen hören. Gegen Ende der Mahlzeit schluckt dein Baby wahrscheinlich nur noch nach jeder vierten oder fünften Saugbewegung.
  • Nachdem die Milch erstmals eingeschossen ist, sollte dein Baby mindestens sechs nasse Windeln (mit klarem Urin) in 24 Stunden haben. Das Neugeborene hat zwei- bis fünfmal Stuhlgang innerhalb von 24 Stunden. Um festzustellen, ob Wegwerfwindeln auch nass genug sind, kann man etwa 60 ml Wasser (4-5 Eßlöffel) auf eine trockene Windel gießen und diese mit dem Gewicht einer nassen Windel des Babys vergleichen.

Gianna

Über den Autor:

Ich "denke anders" bzw. stelle auch mal etwas in Frage - ich verbringe ein Leben voller Wunder!!  Mac-iPhone-Nerd-Freak-Lieb-Frech √

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2 Kommentare »

  • Gundula sagt:

    Und viel Erfolg beim Stillen und schmatzen lauschen :-) – ein guter Anlaufpartner bei Stillproblemen ist übrigens eine stillerfahrene Hebamme Deines Vertrauens! Meine beiden Söhne habe ich jeweils 22 Monate gestillt! Dieser soziale Kontakt ist sooooo wichtig für die Mutter-Kind Beziehung!
    Allerdings auch nur, wenn die Mutter wirklich dahinter steht. Sonst versucht es wenigstens 6 Monate mit dem Stillen – für Euch beide!
    Übrigens: laut meizinischer Studien soll stillen Brustkrebs vorbeugen

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