Stillen muss einem nicht peinlich sein!

StillenViele Frauen stellen sich vor der Geburt ihres Babys nicht die Frage ob sie stillen möchten. Meist entscheidet die Natur, ob es möglich ist seinem Kind die wertvolle Muttermilch schenken zu können. Gibt es Schwierigkeiten, wie schwachen Milchfluss oder Schmerzen, können einem bereits im Wochenbett erfahrene Schwestern und Hebammen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Babyfreundliche Krankenhäuser machen es möglich, dass die Zahl der stillenden Frauen heutzutage wieder weiter steigt.Doch dem gesundheitlichen Vorteil der Muttermilch stehen oft auch zahlreiche Nachteile gegenüber, die von Frau zu Frau unterschiedlich stark empfunden werden. Vor allem das Stillen in der Öffentlichkeit bereitet vielen Frauen Unbehagen und führt nicht selten dazu, dass Frauen das Stillen ablehnen oder in der Stillzeit die Öffentlichkeit entsprechend der Mahlzeiten des Kindes meiden. Schade, ist es doch auch für frisch gebackene Mütter notwendig den Anschluss zum alltäglichen Leben nicht zu verlieren.

Die peinlichen Flecken auf dem Shirt

Fast jeder Mutter passiert es einmal und dann hoffentlich dank passender Stilleinlagen nie mehr. Gerade wenn man frisch entbunden hat funktioniert das System „Natur“ leider hervorragend. Die Muttermilch, die normalerweise erst mit dem Saugen des Babys so richtig zu fließen beginnt, fängt in den ersten Tagen schon allein bei einem kleinen Quengeln an in Strömen zu laufen. Noch auf dem Weg zum Kind können dann schon unschöne Flecken das T-Shirt zieren. Peinlich, bleiben sie doch auch nach dem Trocknen noch lange sichtbar. Ganz gefeit vor Muttermilch-Flecken auf der Kleidung ist man wahrscheinlich nie, doch kann man mit den richtigen Stilleinlagen das Risiko schon stark verringern. Viele Internetseiten lassen sich nach einem  Test zu Stilleinlagen aus Silikon oder Baumwolle durchstöbern, um das richtige Produkt für sich zu finden. Beide haben Vor- und Nachteile für sich, bieten aber in jedem Fall hohen Schutz und damit ein sicheres Gefühl.

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Öffentliches Stillen – wenn viele Augen einen beachten

Eine Mutter mit Baby zieht unweigerlich Aufmerksamkeit auf sich. Doch man sollte sich davon nicht verunsichern lassen. Beobachtet man die Menschen genau, fällt einem auf, dass zumeist das Baby, nicht die stillende Mutter die Blicke anzieht. Sobald eine Frau beginnt das Baby anzulegen, wandern die Augen meist eher verschämt zur Seite. Zudem gibt es einige Möglichkeiten das Stillen verdeckt zu handhaben. Ein einfaches Spucktuch leicht über die Schulter und das Baby gelegt, verdeckt schon einiges. Flinke Hände geben außerdem kaum Gelegenheit für neugierige Blicke. Besonders mit Tragetüchern geübte Frauen können sogar die im Tuch gebundenen Kinder stillen, was natürlich die Sicht komplett versperrt. Alles in Allem sollte man sich einfach nicht beunruhigen lassen und die Menschen und ihre Blicke um sich herum gar nicht weiter beachten. Natürlich muss man diese Gelassenheit erst noch erlernen, doch sie kommt meist von selbst, denn: Stillen ist die natürlichste Sache der Welt und sollte auch als solche hingenommen werden.

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