TV-Empfehlung: Mythos Mutter

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06.05.2010, 21:00 Uhr auf 3Sat

Mythos Mutter

Frauenbilder damals und heute
Vom Blumenhandel ins Leben gerufen und von den Nazis zum offiziellen Feiertag gemacht: der Muttertag. Am 9. Mai 2010 ist es wieder soweit. Kinder basteln und sagen Gedichte auf und die Blumenbranche erlebt ihren umsatzstärksten Tag im Jahr. Stecken Restbestände dieser Mütterüberhöhung aus vergangenen Tagen noch heute in unseren Köpfen? Wir beleuchten den “Mythos Mutter”.

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Die Ursprünge der Mutterliebe

Wie die Natur die stärksten Emotionen schafft
“Mutterliebe ist eine Schlüsselerfindung der Natur, aus der sich alle anderen Formen der Bindung zwischen Menschen entwickelt haben: Mitleid, Mitempfinden, romantische Liebe und Geselligkeit”, sagt der Verhaltensforscher Irenäus Eibl-Eibesfeldt. Aus wissenschaftlicher Perspektive ist Mutterliebe ein Trick der Natur, um Frauen dazu zu bringen, sich permanent um ihren Nachwuchs zu kümmern.
Die zwei Hormone Oxytocin und Vasopressin lösen dieses Verhalten hauptsächlich aus. Oxytocin wird im Gehirn während der Geburt ausgeschüttet und verstärkt die emotionale Bindung zum Kind. Seit kurzem weiß man, dass auch Vasopressin eine Rolle bei der Entwicklung der Liebe zwischen Mutter und Kind spielt. Beim Stillen ist es in großen Dosen im Körper. Vasopressin, von dem man bisher nur wusste, dass es das männliche Sozialverhalten beeinflusst, hat entscheidende Auswirkungen auf das Fürsorgeverhalten der Mütter. Vor allem während der letzten besonders schmerzhaften Phase der Geburt schüttet der Körper große Mengen Endorphine aus. Sie wirken schmerzlindernd und angstlösend.

(Quelle: http://www.3sat.de/page/?source=/scobel/143386/index.html)

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