Weleda-Workshop Teil I

Heilpflanzenanbau ist Handarbeit

Die Qualität der Rohstoffe hat bei Weleda eine besondere Bedeutung, denn es ist wichtig für die Wirkung, die „Biografie“ der Wirkstoffe für die Arzneimittel genau zu kennen. In Wetzgau, nahe Schwäbisch Gmünd, befindet sich der firmeneigene Heilpflanzengarten – mit über 20 ha der größte Europas. Hier werden 250 unterschiedliche Pflanzen nach biologisch-dynamischen Richtlinien angebaut und großteils zu Arzneimitteln weiterverarbeitet. Auch in den Anbauprojekten, die weltweit entstanden sind, werden die strengen Richtlinien und Kontrollen der biologisch-dynamischen Landwirtschaft eingehalten.


Vor Ort werden die Heilpflanzen schonend weiterverarbeitet, damit die wertvollen Wirkstoffe nicht durch einen langen Transportweg an Wirksamkeit verlieren. Etwa 70 Pflanzenarten dienen im Heilpflanzengarten dazu, die Lebensbedingungen für die Nutzpflanzen zu optimieren. Ebenfalls fester Bestandteil des Ökosystems sind Nützlinge wie Bienen, Florfliegen und Vögel.

Jede Heilpflanze stellt ihre eigenen Ansprüche an Boden, Klima oder Lichtverhältnisse. Und jedes Jahr müssen diese Bedürfnisse mit den vorherrschenden Bedingungen aufs Neue in Einklang gebracht werden. Die Eigenarten der Pflanzen zu studieren bildet die Grundlage für die Suche nach wirksamen Arzneimitteln. Botanische Forschung ist daher eine wichtige Aufgabe im Weleda Heilpflanzengarten.

Von vielen Heilpflanzen benötigt Weleda nur wenige Gramm, da ihre Wirkstoffe in homöopathischen Mengen weiterverarbeitet werden. Von anderen, wie z. B. der Calendula (Ringelblume), werden jährlich 14.000 kg für Arzneimittel und Naturkosmetikprodukte geerntet. Jede Pflanze wird von den Gärtnern von der Aussaat bis zur Ernte begleitet und Jungpflanzen werden nicht zugekauft, sondern selbst herangezogen. Da fast alle Arbeitsschritte von Hand erledigt werden, kann z. B. bei der Ernte bei jeder einzelnen Blüte geprüft werden, ob diese die Qualitätsansprüche für die Arzneimittelherstellung erfüllt oder nicht.

Ich bin total begeistert vom Heilpflanzengarten Weledas. Das war nun der erste Teil meiner Expedition zu Weleda. Der Zweite folgt … ihr dürft gespannt sein.

4 thoughts on “Weleda-Workshop Teil I

  1. Hallo Ihr Lieben! Nun versuche ich es noch mal. Meine Kommentare fliegen immer raus bei Euch. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mich auf meinem Blog auch mal besuchen würdet. Mein Artikel ist ebenfalls schon online und es folgen wie bei Euch noch weitere! Liebe Grüße Kaddi

  2. Hallo Kaddi,
    ich freue mich, dass du dich hier meldest… ja, es war ein sehr gelungener Workshop – Teil II folgt noch 🙂

    Ich gucke auch gleich mal bei dir 🙂

    Viele Grüße
    Gianna

  3. Hi Gianna!
    Das war ja einfach-ich dachte schon, Ihr habt ne Kaddi-Sperre drin. Heute habe ich mal was übers Bryophyllum geschrieben und das ist ja wirklich ein super Zeuchs. Ich bin wirklich traurig, dass mir so etwas nie angeboten wurde oder darauf hingewiesen wurde. Vielleicht wäre mir tatsächlich so einiges erspart geblieben. Kanntet Ihr das schon? Ich habe tatsächlich das erste mal davon gehört. LG Kaddi

  4. Hallo Kaddi,
    hm, ja keine Ahnung, was da passiert ist… normalerweise geht nichts verloren…

    Ja Bryophyllum kenne ich sehr gut. Meine Frauenärztin hat mir das damals in meiner zweiten Schwangerschaft sogar aufgeschrieben. Das hat echt super geholfen… wirklich wahr, auch wenn so viele im Moment die Homöopathie angreifen und anzweifeln 😉

    Ich wünsch dir was und toller Beitrag, hatte ich dir ja schon geschrieben 😉

    Bye bye

Kommentar verfassen