Ernährung in der Stillzeit

Ernährung in der Stillzeit

Es gibt empfindliche Kinder, die vertragen gar nichts. Und es gibt Kinder, bei denen kannst du als Stillmama alles – aber auch wirklich alles – essen. Da kommt vielleicht mal ein Lüftchen, wenn du was mit Zwiebeln isst, aber das war’s dann auch schon.

Mein Süßer ist da eher der Sensible. WEHE, wenn ich mal iiiiiiirgendwas mit Kohl gegessen hab.. auweia, dann war bei uns zu Hause, vor allem in der Anfangszeit des Stillens, die Hölle los.
Mittlerweile ist er ja schon 14 Monate, also nicht mehr ganz so schlimm. Wenn ich jetzt mal nen Burger esse, dann lass ich auch mal’n Zwiebelchen mit drauf.

Als er noch winzig klein war, musste ich aufhören Milch zu trinken, ich durfte nur noch wenig Milchprodukte essen, eigentlich am besten alles was mit Kuhmilch zu tun hatte, konnte ich weglassen.
Hatte ich doch mal was mit Milch gegessen oder getrunken, war kurz danach das Theater groß. Er litt dann an massiven Blähungen und Bauchkrämpfen.
Ich sag ja immer, jeder muss selbst ausprobieren, was seinem Kind gut tut und was eher nicht so.

Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass mein Süßer nichts vertrug, von dem, was ich aß! Teilweise war das so, dass ich nur ein bisschen Reis mit Gemüse gegessen hatte – davon konnte er ja wohl nicht wund werden.

Mit der Zeit hatte ich verstanden – okay – nichts essen, was bläht, keine Zitrusfrüchte und überhaupt – VORSICHT bei Obst 😉

Hier mal eine Liste von mir, was ich allen stillenden Mamas empfehle, NICHT zu essen oder trinken:

  • keinen Alkohol
  • nur wenig oder besser keinen Kaffee
  • kohlensäurehaltiges Mineralwasser
  • Kohl
  • Zwiebeln
  • Hülsenfrüchte
  • grobes Getreide
  • saure Lebensmittel
  • scharfe Gewürze

Vorsicht bei Medikamten!! Hier ein Link zu “emryotox”. Dort kann man anrufen und nachfragen, ob ein bestimmtes Medikament in der Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden darf.

Sicherlich gibt es noch viele andere Nahrungsmittel, die der eine oder andere Säugling nicht verträgt. Die kleine Liste ist nur eine Auswahl.

Am Ende gilt: Stillende Mütter sollten essen, was immer ihnen gefällt. Denn wenn man sich von vornherein einschränkt, weiss man nie, ob das Baby dann tatsächlich auf das Nahrungsmittel reagiert hätte.

Denn, was kann im schlimmsten Fall passieren? Das Baby kann für ein bis zwei Tage einen wunden Po bekommen und etwas Blähungen haben – was ja kein Weltuntergang ist.
Dann man sich als Stillmama zu sehr einschränkt und wirklich nur noch Karotten oder Kartoffelpüree zu sich nimmt, ist es logisch und verständlich, wenn man bald keine Lust mehr hat, zu stillen.

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