Augentrost oder auch Euphrasia

Astrid Kettling / pixelio.de

Beschreibung
Die einjährige, bis zu 30 cm hoch wachsende Wiesenpflanze besitzt ovale, gegenständig sitzende, grasgrüne Blätter. Die weißen Blüten sind häufig violett geadert und haben auf den unteren Blütenblättern einen gelben Fleck. Seinen deutschen Namen hat der Augentrost nicht ohne Grund: Die Heilpflanze hemmt Entzündungen und lindert Schmerzen bei gereizter Bindehaut. Bei der Behandlung einer Bindehautentzündung schwächt Augentrost das „Fremdleben“ auf der Bindehaut und entzieht Keimen ihre Wachstumsgrundlage.

Anwendung
Verwendet werden die zur Blütezeit gesammelten und getrockneten oberirdischen Pflanzenteile. Ausschließlich in der Volksheilkunde und Homöopathie werden Zubereitungen aus dem Augentrostkraut äußerlich zur Behandlung von Ermüdungserscheinungen oder entzündlichen Erkrankungen des Auges verwendet. Innerlich genommen soll es bei Husten, Heiserkeit und Schnupfen helfen.

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