Calendula officinalis oder auch Ringelblume

Schon meine Oma hielt viel von der Ringelblume. Hatte eins ihrer Enkelkinder einen wunden Popo kam sie sofort mit ihrer Cremetube mit Ringelblumen und cremte den ganzen Po ein. Ich war immer verwundert, wie schnell alles heilte. Auch ich halte sehr viel von der Calendula und nutze für meine Kinder ausschließlich die Naturprodukte von Weleda, die ja diese Heilpflanze sehr gern – vor allem für Babys und Kinder – verarbeiten. Hier möchte ich keine direkte Werbung für Weleda machen, es ist nur, dass ich von deren Konzept überzeugt bin.

Hier nun ein paar weitere Infos zur Calendula:

Beschreibung
Die meist einjährige Ringelblume wird bis zu 50 cm hoch und hat einem aufrechten, oft reich verzweigtem Stängel. Jeder Stängel und Seitenast bildet ein 5 bis 7 cm großes Blütenköpfchen, das je nach genetischer Art gefüllt oder nicht gefüllt und von hellgelber bis dunkeloranger Farbe sein kann. Die Blätter sind alle behaart. Die Calendula blüht den ganzen Sommer hindurch. Nach dem Pflücken riecht sie unangenehm.
Medizinisch verwendet werden die nach dem völligen Öffnen der Blüten gesammelten, vom Blütenboden abgetrennten Zungenblüten gefüllter, orangefarbener Sorten.
Andere Namen der Calendula: Ringelblume, Goldblume, Sonnwendblume und Studentenblume.

Anwendung
Auszüge aus Ringelblumenblüten wirken entzündungshemmend, antimikrobiell und fördern die Wundheilung. Sie werden in Form von Salben, Tinkturen oder Umschlägen zur äußerlichen Behandlung von entzündlichen Erkrankungen der Haut und Schleimhäute, schlecht heilender Wunden, Erfrierungen, leichten Verbrennungen und Quetschungen eingesetzt. Damit entsprechen die Anwendungsgebiete weitgehend denen den der Arnikablüten, auf die ich später auch noch genauer eingehen werde.

Kosmetik: Weiterhin finden sich Extrakte in vielen naturkosmetischen Produkten zur Hautpflege vor allem für Babys.

Nicht verwendet werden sollten Ringelblumen bei einer Überempfindlichkeit gegenüber Korbblütlern!

Stihl024 / pixelio.de

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