Was sind eigentlich Dreimonatskoliken?

An den sog. „Dreimonatskoliken“ leiden ca. 10-20% aller Babys, wobei man mit dieser Bezeichnung vorsichtig sein muss, da sie nicht ganz präzise ist. Die damit verbundenen Bauchschmerzen können nämlich bis zum 5. oder auch 6. Monat andauern. Jungs sind davon häufiger betroffen, als Mädchen. Die Babys wachsen und gedeihen ganz normal, jedoch haben sie häufig Schreiattacken, die durch die kolikartigen Bauchschmerzen nach dem Essen verursacht werden. Unter Kinderärzten gilt es als sicher, dass diese Bauchschmerzen durch Blähungen entstehen. Wissenschaftlich ist bislang noch nicht geklärt, weshalb manche Kinder stärker darunter leiden, als andere. Hunger und Durst, sowie eine volle Windel oder ein Mangel an körperlicher Zuwendung können ebenfalls diese Schreiattacken hervorrufen. Für Baby und Mutter sind diese Dreimonatskoliken zwar anstrengend, aber sie sind in der Regel harmlos und ungefährlich.

Erich Kasten / pixelio.de

One thought on “Was sind eigentlich Dreimonatskoliken?

  1. Häufig ist auch die Gabe von Vitamin D die Ursache für solche Symptome, auch wenn Ärzte behaupten, dass es da keinen Zusammenhang gäbe. Wir haben Vitamin D Tabletten gegeben und hatten drei Tage lang solche Probleme, dass wir sie einfach wieder abgesetzt haben. Direkt ließen die Symptome nach. Nach einigen Wochen haben wir dann einen erneuten Versuch gewagt. Wieder das Gleiche. Neuer Kinderarzt hat uns dann Vitamin D Öl verschrieben. Wieder die gleichen Symptome und der letzte Versuch: Ich habe das Öl genommen, weil Vitamin D auch über die Muttermilch „weitergeleitet“ wird. Und auch hier wieder das Gleiche. Immer nach dem Absetzen war alles wieder völlig in Ordnung. Wir haben das Vitamin D also dann einfach komplett weggelassen.

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