Zecken – Gefahr im Grünen

Anders als bei Bienen, Wespen und Mücken schmerzt ein Zeckenstich nicht. Nur jede dritte Zecke wird überhaupt bemerkt.

©pixelio.de/Tamara HoffmannIn bestimmten Regionen Deutschlands können Zecken die Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) verbreiten. Sie kann zu einer Hirnhautentzündung führen. Treten acht bis zehn Tage nach dem Stich (oder eher Biss) Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen auf, solltest du mit deinem Kind umgehend zum Arzt gehen.

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Zecken können auch Borreliose übertragen. Die Erreger befallen Nerven und Gelenke, die Kinder bekommen Fieber. Erstes Anzeichen ist oft ein rötlicher Ring um die Einstichstelle zwei bis drei Wochen nach dem Stich. Sollte das der Fall sein, bitte sofort zum Kinderarzt gehen, meistens muss dann Antibiotika gegeben werden.

Zecken krabbeln gern in Wiesen, Hecken und Wäldern. Nach einem Tag im Freien (auch nur nach ein paar Stunden), solltest du dein Kind genau absuchen, vor allem am Haaransatz, in Achselhöhlen und Leiste. Entferne die Zecke mit einer Pinzette oder einer Zeckenkarte. Ich ziehe hier allerdings die altbewährte Pinzette oder auch Zeckenzange vor… mit der Zeckenkarte kommt man nicht an alle Stellen.

Nicht quetschen, nicht drehen, KEIN Öl verwenden! Die Stelle sollte einige Wochen beobachtet werden. Meistens verheilt die Stelle aber ganz schnell wieder.

Es gibt Insektenabwehrmittel, die auch Mückenstichen vorbeugen. Diese müssen alle 4 Stunden aufgetragen werden. Wichtig hierbei ist: Sie sind für Kinder unter zwei Jahren nicht geeignet! Wer Tipps zu dem Spray haben möchte, kann mich gerne kontaktieren 🙂

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