Humor – zum Thema Impfen

(Entnommen aus dem Buch “Lesen Sie dieses Buch bevor Sie Impfling: Aufbruch aus dem Bakteriozentrischen Weltbild” von August M. Zoebl)

Der Impfling – Welcher Typ sind Sie?

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Der Impfling ist im Grunde ein liebenswerter und hoch impfmoralischer Zeitgenosse. Jeder mag ihn. Er ist jemand, bei dem man einfach instinktiv spürt, daß er geschützt gehört. Zumindest solange, bis er selbst die Verantwortung für sich und seine Kinder übernehmen kann und nicht mehr auf eingepfropften Schutz von außen angewiesen ist.
Der Impfling ist einerseits das durch Erregerfurcht und Impfpropaganda willig gemachte Zielobjekt eines bakteriozentrischen Risikosegens, andererseits nutzt der Impfling jedoch auch die Schutzversprechen der Bakteriozentrik aus, um seine eigene Verantwortung abzugeben. Erst dann fühlt er sich wohl und sicher. Die beiden, Bakteriozentrik und Impfling, bedingen sich also gegenseitig, sind in ihrer Existenz voneinander abhängig.
Alle Impflinge sind liebenswert und man möchte keinen von Ihnen missen. Trotz ihrer großen Gemeinsamkeit, dem tiefen Glauben an die Gefährlichkeit des Erregers und einer dadurch mehr oder weniger hohen Impfmoral, ist Impfling dennoch nicht gleich Impfling und jeder hat so seine Eigenheiten. Jeder impfende Arzt weiß ein Lied davon zu singen.

Der fromme Impfling

Für Ihn ist die Impfung tatsächlich noch ein Segen. Die einzige Hoffnung in einer sonst von fiesen Erregern bedrohten Welt. Er weist die höchste Impfmoral von allen auf. Ihn erkennt man daran, daß er seinen Arzt nie fragt, ob impfen überhaupt schützt, sondern wie lange es schützt und wann er wieder zur Auffrischung muß, um weiterhin einen sicheren Schutz zu haben. Der Impfpaß ist für ihn der Passagierschein in eine bis zum nächsten Impftermin heilere Welt. Von Impfschäden hat er noch nie etwas gehört. Auch nicht davon, daß es so etwas wie “ungeimpfte Kinder” wirklich gibt.

Der verunsicherte Impfling
Hat schon mehrere Fieber- und Neurodermitisschübe seiner Kinder nach Impfung hinter sich. Läßt aber sich und seine Kinder dennoch wieder impfen, da sein Hausarzt es sonst als persönliche Beleidigung sehen würde. Und da er sich letztlich doch nicht traut, nicht zu impfen.

Der aufmüpfige Impfling
Er fragt bei der Impfung seiner Kinder zwar nicht, ob Impfung überhaupt schützt, aber zumindest schon, ob sie auch wirklich notwendig sei. Nachdem ihm der Arzt mit wenigen Worten erklärt hat, daß es absolut notwendig sei und daß er seine Kinder sonst dem erhöhten Risiko schwerwiegender Schäden aussetzt, läßt er sie still murrend impfen. Begeistert ist er allerdings nicht. Beim nächsten Mal wird er wieder fragen, ob die Impfung wirklich notwendig ist.

Der sanfte Impfling
Will für sein Kind keine Sechsfach- sondern zwei Dreifach- oder sechs Einzelimpfungen, um so dem Immunsystem seines Kindes die unzumutbare Mehrfachbelastung zu ersparen. Er ist deshalb das ganze Jahr hindurch mit Impfen beschäftigt, da mit der letzten Einzelimpfung schon die nächste Sechsfach-Auffrischung notwendig wird. Sein Kind selbst kann nur schwer nachvollziehen, warum sechsmal stechen sanfter sein soll als einmal.

Der lästige Impfling
Er versteht es, jeden normalen Praxisbetrieb durch die einfache Nebenfrage “Soll ich impfen oder nicht” auf Stunden zu blockieren. Zumindest kommt es dem Arzt so vor. Der Schrecken jedes Arztes, sowohl des schulmedizinischen und noch mehr des homöopahischen, der mit Impfen eigentlich gar nichts zu tun hat. Dieser Typ von Impfling ist es auch, der am Telefon mit der Nebenfrage “Was halten Sie eigentlich vom Impfen” die Leitung für die nächsten 20 Anrufe besetzt hält. Oder jeden Praxisbetrieb eines normalen Kinderarztes mit dem Durchgehen der Nebenwirkungen im Beipacktext lahm legt. Wenn man als normaler schulmedizinischer Arzt wenig Zeit hat und bereits 10 andere Patienten warten, muß man diesen Typ von Impfling einfach hassen, obwohl man persönlich eigentlich gar nichts gegen ihn hat.

Der impfkritische Impfling
Er läßt sich vor jeder Impfung seinen Antikörpertiter bestimmen und treibt damit seinen Hausarzt zur Weißglut, da der Aufwand für diesen dadurch jedes Mal ins Unermeßliche steigt. Noch dazu, wo jeder Hausarzt weiß, daß die Höhe des Antikörpertiters nicht unbedingt etwas mit Schutz vor der entsprechenden Krankheit zu tun haben muß, die ganze Aktion also im Grunde nutzlos ist. Zuhause hat dieser Impfling viel Literatur über das Impfen angesammelt und verteilt sie auch an seine Bekannten. Außerdem diskutiert er dauernd über mögliche Nebenwirkungen und Impfschäden und läßt sich nicht unkritisch gegen alles impfen, sondern nur gegen das, wo ihm seine Furcht doch stärker ist als seine kritische Vernunft. Das sind meist Tetanus und in Österrreich FSME. Da gibt es für ihn keine Diskussion. Da stimmt er nicht mit der Impfkritik überein, sondern hat seine eigene Meinung.

Der Herren-Impfling
Im Gegensatz zu allen anderen, friedlichen Impflingen ein höchst unangenehmer Zeitgenosse. Er hält sich für den einzig wahren Impfling und findet, Ungeimpfte gefährden nur die Gesundheit ihrer Umwelt. Jede Impfkritik versucht er im Keim zu ersticken. Außerdem hält er alle Nicht-Impfer für Kriminelle und Kindesmißhandler. Er meint, allein durch die Impfung sei es zur weltweiten Ausrottung der Pocken gekommen, obwohl er mit seinem nächsten Ziel, der weltweiten Ausrottung der Masern, bereits in Verzug geraten ist. Sein Endziel ist die endgültige Ausrottung sämtlicher Infektionskrankheiten, um die Welt nach seinen Vorstellungen vollkommen und zu einem erregerfreien Paradies zu machen. Da dies in absehbarer Zeit nicht gelingen kann, ist er ständig mißmutig. Wenn Impfen einmal nicht geschützt hat und auch Geimpfte ganz normal erkrankt sind, ist das für ihn nur ein Zeichen, wie wichtig es ist, jetzt noch mehr zu impfen. Denn keiner weiß so gut wie er: Nur die Schutzimfpung schützt!

Der Nicht-Impfling
Er läßt sich und seine Kinder aus Angst vor einem Impfschaden und einer Belastung des Immunsystems nicht impfen. Er versucht durch natürliche Methoden den durch Erreger ausgelösten Erkrankungen vorzubeugen, z.B. durch zuckerfreie Ernährung oder homöopathisches Impfen, wie auch immer letzteres (nicht) funktionieren möge. Er läßt seine Kinder zwar nicht gegen Zecken impfen, dafür aber nur zitternd auf die Wiese und nur bangend in den Wald. Er hat sich zwar vom Impfen befreit, aber nicht von der Angst vor dem Erreger. Das heißt, er kann, im Gegensatz zum Ex-Impfling, seine Impffreiheit (noch) nicht wirklich genießen. Er ist einer wirklichen Impfbefreiung aber schon am nächsten. Den meisten Impflingen ist er durch seine nicht vorhandene Impfmoral suspekt. Außerdem halten sie ihn für asozial, da er ihrer Meinung nach am Schutz der anderen mitschmarotzt, also nur deswegen nicht erkrankt, weil die Umgebung vorschriftsmäßig geimpft ist.

Der Ex-Impfling
Er hat es also wirklich geschafft. Ihm stehen alle anderen Impflinge ohne Fassung gegenüber. Wie kann jemand keine Angst vor Erregern und den durch sie ausgelösten Erkrankungen haben? Und wie kann es einem dabei noch dazu so gut gehen? Der Ex-Impfling hat den Erreger als Teil des Immunsystem erkannt und damit die künstliche Polarität Gutes Immunsystem drinnen – Böser Erreger draußen endgültig überwunden. Dadurch genießt er als einziger von allen Impflingen sowohl Impf- als auch Angstfreiheit. Außerdem ist er der stolze Besitzer eines vollkommenen Immunsystems, das ihn im Falle einer Verletzung seiner Integrität zu 100% schützt. Er hat mit Impfung eigentlich nichts mehr zu tun, soll aber der Vollständigkeit halber hier noch aufgeführt werden.

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