Verderben Emails die Laune ?

©pixelio.de/Peter Hebgen

Schnell, praktisch, auf den Punkt – die elektronische Post ist eine tolle Erfindung. Allerdings gibt es da ein kleines Problem: Jede zweite E-Mail wird falsch verstanden! Das brachte eine US-Studie ans Licht. Grund: Bei der elektronischen Kommunikation bleiben Feinheiten und Zwischentöne auf der Strecke, dadurch kommt es leicht zu Mißverständnissen, die sogar im Streit enden können. Geschäftspartner, die ausschließlich per E-Mail kommunizieren, verhalten sich misstrauischer und sind weniger an einer weiteren Zusammenarbeit interessiert, so ein weiteres Ergebnis. Da die E-Mail blitzschnell auf unserem Bildschirm landet, simuliert sie eine Art Live-Atmosphäre – weshalb die meisten Menschen das Gefühl haben, sofort antworten zu müssen. Infolgedessen strotzen E-Mails häufig von Flüchtigkeits-Fauxpas und ähnlichen Nachlässigkeiten, und auf Höflichkeitsfloskeln wird leichten Herzens verzichtet. Das ist umso schlimmer, als der E-Mail die gesamte nonverbale Ebene fehlt. Mimik, Gestik oder der Klang der Stimme des Gesprächspartners sind jedoch unverzichtbare Interpretationshilfen. Dieses Manko kann auch durch den Einsatz von Smileys nicht wettgemacht werden – zumal solche Anleihen bei der Comic-Sprache wenig seriös wirken. Deshalb der Tipp von Studienautor Michael Morris: Wechseln Sie erst ein paar nette Worte am Telefon – das wirkt Wunder.

(entnommen aus PM Fragen & Antworten – fand ich einfach irgendwie interessant)


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