Mein Baby schläft nicht – was tun?

Mein Baby schläft nicht – was tun?

Dein Baby schläft nicht ein oder die Nacht durch? Du bist kaputt und brauchst dringend Schlaf? Dann lies diesen Bericht – er hilft dir sicher weiter!

Gleich nach der Geburt ist noch alles toll und die Eltern haben oft das Gefühl, auf ewig mit dem Wenigen an Schlaf auskommen zu können, was ihnen momentan vergönnt ist. Doch schon nach einigen Wochen kommt der Wunsch auf: „Bitte, Baby, schlaf doch endlich!“

Dein Baby schläft nicht durch

Nun gibt es aber Kinder, die schlafen mit sechs oder sieben Monaten noch nicht durch, sondern melden sich jede Stunde oder alle zwei Stunden. Nicht einmal, weil sie Hunger haben, sondern teilweise ist das Bedürfnis nach Nähe einfach so groß. Sie suchen dann Halt und Trost, wollen kurz kuscheln – und schlafen wieder weiter. Sie stört die Unterbrechung nicht, die Eltern aber häufig schon. Von Durchschlafen spricht man übrigens schon, wenn das Baby fünf Stunden am Stück schläft – gerechnet von 19:00 Uhr an ist das gerade einmal bis Mitternacht. Hier hilft den Eltern nur, selbst zeitig zu Bett zu gehen, damit sie eine ordentliche und zusammenhängende Portion Schlaf bekommen.

Nun gibt es einige Dinge, die dem Baby beim Schlafen helfen können. Zum einen sei hier der feste Schlafrhythmus genannt. Als Erwachsener kennt man das doch selbst: Man geht immer zur gleichen Zeit zu Bett und wird dann auch zu dieser Zeit müde. Vorher sollte das Kind nicht mehr toben, sondern sich nur noch ruhig beschäftigen. Auch die Eltern sollten Ruhe ausstrahlen, Hektik und Lärm haben vor dem Schlafengehen nichts verloren. Singen und Vorlesen sind ideal, damit das Kind in den Schlaf begleitet wird. Vielen Babys hilft es, wenn ihre Hand gehalten wird, wenn sie einschlafen sollen. Keine Angst, hier sind meist nur fünf oder zehn Minuten vonnöten, dann schläft das Kind schon. Kleine Babys schlafen gern beim Stillen ein, das Nuckeln beruhigt. Sie können dann in ihr Bettchen gelegt werden und werden meist auch nicht wach, weil sie plötzlich nicht mehr an Mamas Brust liegen. Die Schlafumgebung sollte ruhig, aber nicht still sein. Viele Kinder beruhigt es, wenn sie noch vertraute Geräusche hören. Hier gibt es den Trick, ein Babyphone „verkehrt herum“ aufzustellen, also den Empfänger beim Kind. Dieses hört dann die Gespräche der Eltern und die typischen Geräusche – diese sollen natürlich nicht zu laut oder gar aufregend sein.

Eines sei noch zu den so genannten „Schlaflernprogrammen“ gesagt: Sie zielen alle mehr oder weniger darauf ab, das Kind kontrolliert schreien zu lassen. Sicher, es merkt irgendwann, dass es rufen kann und niemand kommt – also muss man nicht erst rufen. Wer sich aber einmal in die Lage des Kindes versetzt wird sehen, wie schlimm die Situation für das Kleine ist. Es ruft nach Mama – etwas anderes als schreien kann es schließlich noch nicht – und Mama kommt nicht. Das Gefühl von Verlassensein ähnelt körperlichen Schmerzen, dies haben Wissenschaftler in einer großen Studie festgestellt. Zudem schreien Kinder häufiger und länger, wenn sie nicht sofort getröstet werden. Und mal ehrlich, wie schnell vergeht die Zeit und das Kind meldet sich nicht mehr, weil es nicht mehr mit Mama und Papa kuscheln möchte?!

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