Die weibliche Brust: ein Wunder der Natur

Dein Körper ist zum Stillen perfekt eingerichtet. In deiner Brust befindet sich ein komplexes Milchbildungssystem, das erst durch die Schwangerschaftshormone auf seinen Einsatz vorbereitet wird. Sobald dein Baby auf der Welt ist und die Plazenta abgestossen ist, wirken deine Stillhormone. Durch das Saugen des Babys an der Brust wird deinem Körper signalisiert, das Milchbildungshormon Prolaktin und das Milchspendehormon Oxytozin auszuschütten. Das Prolaktin unterstützt nun die Milchproduktion im Drüsengewebe. Dank dem Oxytozin werden die feinen Muskeln im Gewebe zusammengezogen, was die Milch über die Milchgänge zur Brustwarze fließen lässt.

Eine Brustwarze hat durchschnittlich neun Öffnungen – häufig siehst du jedoch nur drei bis fünf Milchstrahlen aus der Brust kommen, weil diese sehr eng beieinander liegen. Obwohl beide Brüste ungefähr gleich viel Milch produzieren, kann dein Baby eine bevorzugen, was völlig normal ist.

Es gilt: Je häufiger das Baby angelegt wird, desto mehr Milch wird gebildet. Die ursprüngliche Größe der Brust sagt übrigens nichts darüber aus, ob viel oder wenig Milch produziert werden kann.

  • Bänder: Sie halten die Brust zusammen und geben ihr die Form.
  • Drüsengewebe: Hier wird die Milch produziert. Es macht rund zwei Drittel der Brust aus.
  • Fettgewebe: Es ist mit dem Drüsengewebe vermischt und macht rund ein Drittel der Brust aus.
  • Milchgänge: Sie transportieren die Milch vom Drüsengewebe zur Brustwarze.

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