Embryonen kleben sich im Uterus fest

Claudia Hautumm / pixelio.de

Wie nistet sich eine befruchtete Eizelle in die Gebärmutter ein? Für Fortpflanzungsmediziner ist diese Frage von großem Interesse, denn bei künstlichen Befruchtungen ist die Einnistung der kritischste Moment.
Ein Forscherteam um Olga Genbacev von der University of California in San Francisco hat laut Fachmagazin “Science” entdeckt, dass sich der Embryo mit Hilfe einer Art Klebeverschluss an die Uteruswand heftet: Nach dem Eisprung bilden die Gebärmutterwandzellen auf der Außenseite bestimmte Zuckermoleküle. Zur selben Zeit produziert der menschliche Keim an seiner Oberfläche Klebeproteine, so genannte Selektine. Treffen nun Gebärmutter- und embryonale Zellen aufeinander, haften die Moleküle aneinander und bilden den ersten direkten Kontakt zwischen Mutter und Kind.

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