Spätes Mutterglück – Aufregend oder entspannt?

Wenn man sich schon allein aufgrund seines Alters zu den sog. Risikoschwangeren zählt, ist man in den meisten Fällen allerdings sehr sicher in seiner Entscheidung, dass man ein Kind bekommen will. Mit dem steigenden Alter ist man leider nicht gefeit vor all den Überlegungen, die eine Schwangerschaft automatisch mit sich bringt: Wird es finanziell reichen? Schaffe ich das? Wird alles gut gehen? Werde ich eine gute Mutter sein? … so grübelt man schlaflos vor sich hin…

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Eine Schwangerschaft heißt: Ausnahmesituation und bringt fast immer solche Gedanken mit sich. Der Vorteil von Spätgebärenden liegt in der Kürze solcher Denkprozesse – und in der Einfachheit der Antwort: Klar schaffe ich das. Ich habe 40 plus Jahre hinter mir, bin nicht verhungert, nicht erfroren, habe dies im Privaten und jenes im Beruflichen gemeistert. Je mehr Lebenserfahrung man bereits sammeln konnte, desto eher ist man von sich selbst und von seinen Fähigkeiten überzeugt.

Nicht der richtige Zeitpunkt, nicht der richtige Mann, nicht die richtige Umgebung – es gibt viele Argumente, die gegen die frühe eigene Fortpflanzung sprechen.

Die bewusste Entscheidung, Arbeit und Karriere dem Kinderwunsch voranzustellen, birgt manches Risiko in sich. Erste Beziehungen oder früh geschlossene Ehen gehen im Alter von 35 plus womöglich bereits wieder auseinander. Damit schwindet nicht nur ein elementarer Baustein im eigenen Lebensplan, sondern auch ein potenzieller Vater.

Das wirklich positive Nachricht aber ist, dass Frauen, die sich im fünften Lebensjahrzent befinden und mit dem Start ihrer Familienplanung beschäftigen, meistens ausreichend erfahren sind, um solche Balanceakte tiefenentspannt zu überstehen. Indem man genau das tut, was bislang dazu beigetragen hat, das Leben zu meistern: Auch sich selbst hören – und auf seinen Bauch!!

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