Stillen, Sexualität, Familienplanung

Moni Sertel / pixelio.de

Durch die Geburt eines Kindes werden Mann und Frau zu Vater und Mutter, doch bleiben sie auch ein Liebespaar. Und Sexualität ist weiterhin ein wesentlicher Teil der Paarbeziehung.
Einige junge Eltern nehmen ihr Intimleben schon bald nach der Geburt ohne Probleme auf. Für andere ist es schwieriger und Sex kann zu einem sehr sensiblen Thema werden.
In den ersten Wochen unmittelbar nach der Geburt rät der Arzt meist vom Geschlechtsverkehr ab. Beide Partner sind in der ersten Zeit mit dem Baby oftmals sehr müde und manchen Frauen ist jede körperliche Berührung zuviel. Dies ist die Zeit für Zärtlichkeit und Aufmerksamkeit in einer anderen Form.

Sex nach der Geburt

Eines Tages ist es aber so weit, und beide Partner werden wieder Lust verspüren. Ihr könnt aber nicht davon ausgehen, dass alles so sein wird, wie früher. Sprecht offen miteinander. Bei Veränderungen benötigt ihr viel Liebe und Bereitschaft zu experimentieren. Seid flexibel, wählt z.B.  einen anderen Ort oder eine andere Zeit als ihr es ohne Kind gewohnt wart. Und sollte euer Baby gerade zum unpassenden Zeitpunkt aufwachen, nehmt es mit Humor.

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Veränderte Gegebenheiten

Mögliche rein physische Schwierigkeiten lassen sich mit Geduld und Phantasie (durch andere Positionen) lösen. Beckenbodengymnastik sowohl vor als auch nach der Geburt ist hilfreich. Ist die Scheide sehr trocken, nimmst du am besten etwas Gleitmittel. Manche Frauen empfinden Berührungen an der Brust als unangenehm. Möglicherweise tropft Milch aus den Brüsten. Dies ist eine normale Reaktion des Körpers.

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