Vater und Kind: Zeit zu zweit

Markus Barbey / pixelio.de

Über das Auf und Ab der mütterlichen Gefühle nach der Geburt wird viel geschrieben. Doch auch die Väter erleben eine emotional intensive Zeit. Vielleicht fühlst du dich von der Innigkeit angezogen oder aber als Außenstehender ausgegrenzt, wenn du die enge Verbindung zwischen Mutter und Kind gerade beim Stillen beobachtest. Es gibt aber so viele andere Möglichkeiten, deinem Kind nahe zu sein. Verbringe regelmäßig Zeit mit deinem Baby. Du kannst es wickeln und baden, es herumtragen – auch nachts kannst du dich um dein Baby kümmern. Du kannst mit ihm zusammen baden oder es Haut an Haut auf deinen Oberkörper legen. Sprich mit ihm, erzähle ihm etwas, schaue ihm bewusst in die Augen.
Sprich mit deiner Frau offen über die Veränderungen und über deine Gefühle. Auch der Austausch mit anderen Vätern hilft. Und gerade beim Stillen kannst du deine Frau unterstützen. Lass sie spüren, wie wichtig das Stillen ist. Ermutigende Worte und Verständnis für liegengebliebene Aufgaben sind hilfreich.

TIPP!
So kannst du deine Partnerin unterstützen

Oft sind es die kleinen Dinge, die die anstrengende Anfangszeit mit dem Baby einfacher machen und Entlastung schaffen.
Du hilfst deiner Frau,

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  • indem du sie vor zu vielen Besuchen und Telefonaten abschirmst.
  • indem du dir bewusst Zeit für das Baby nimmst, sodass deine Frau mindestens eine halbe Stunde für sich hat.
  • indem du ihr beim Stillen ein Getränk oder etwas zu essen bringst.
  • indem du Arbeiten im Haushalt übernimmst.

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