Wehen – keine Angst davor!

Erste Wehen beginnen schon ab der 30. Woche. Die sind aber meist so leicht, dass sie kaum oder nur als leichtes Ziehen wahrgenommen werden. Gegen Ende der Schwangerschaft werd aus diesen leichten Wehen sog. Senkwehen. Mit diesen Muskelbewegungen wird das Baby tiefer in den Beckenausgang gedrückt. Äußerliches Zeichen dafür ist ein Absinken des Bauches. Du spürst dein Kleines dann auch deutlich im Becken.

Wenn die Geburt beginnt, beginnen auch die Geburtswehen. Stell dir diese Muskelkontraktionen wie eine richtige Meereswelle vor. Sie beginnt am Horizont (oben), erreicht langsam ihren Höhepunkt, um dann am Strand zu verebben. Gehe mit deinen Wehen-Wellen mit – du kennst es vom Baden am Meer: Eine Welle, gegen die du dich stemmst, reißt dich um, doch wenn du mit der Welle mitgehst, wirst du getragen.

Wichtig ist, dass du ein Gespür dafür entwickelst, in welcher Position du dich wohlfühlst. Oft hilft es, sich irgendwo festzuhalten oder hinzuhängen. Auch ein Haltungswechsel zwischendurch kann entspannend sein. Die Wehen sind auch bei bester Vorbereitung nicht schmerzlos. Die Intensität des Erlebens ist aber von Frau zu Frau verschieden. Ängste, Umgebung, Hilfe, Vertrautheit haben alle ihre Rolle im Zusammenspiel, wie du die Wehen individuell erlebst.

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