Langzeitstillmamas gesucht

Rainer Sturm / pixelio.de

Für eine TV-Produktion von MagmaTV für RTL-Aktuell werden Langzeitstillmamas aus ganz Deutschland gesucht, die gerne über ihre Zeit mit ihrem Langzeitstillkind sprechen möchten. Für diesen Beitrag werden Mamas gesucht, die ihr Kind ca. 3 Jahre stillen bzw. gestillt haben.

Der Beitrag soll in diese Richtung gehen:

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Solltest du dich angesprochen fühlen oder jemanden kennen, auf den diese Suche passt, meldet euch einfach übers Kontaktformular. Ich freue mich auf eure Nachrichten.

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12 thoughts on “Langzeitstillmamas gesucht

  1. Oh, ich wuerde gern interviewed werden aber ich lebe in New York. Im Moment bin ich in Bremen, wo ich ursprunglich her bin, aber nur noch fur eine Woche. Ich still L jetzt schon 3 Jahre und uber 8 Monate und berichte oft daruber auf meinem Blog, Dagmar’s momsense. Hoffentlich wir es eine informative Reportage die anderen Muttern zeigt, wie schoen und gesudheitlich vorteilhaft Langzeitstillen ist fur Kind und Mutter.

    Liebe Grusse,
    Dagmar
    Dagmar’s momsense
    @DagmarBleasdale

  2. christel-maria klinger · Edit

    Hallo,
    ich habe meinen Sohn bis kurz vor seinen 3. Geburtstag gestillt, nach Bedarf, zum Trösten, einschlafen, kuscheln…
    Ich finde den Video Beitrag ganz toll, und würde gerne für ein Interview oder Ähnliches zur Verfügung stehen- Mein erster Sohn wird bald 5, und den Zweiten stille ich jetzt auch schon ein Jahr. Ich bin sehr zufrieden damit und alle fühl(t)en sich wohl damit!!!
    LG CHristel-Maria Klinger

  3. Meine Frau Monika hat unsere letzten Zwillinge, wir haben insgesamt sechs Kinder, davon zweimal Zwillinge, 6 Jahre (in Worten sechs) gestillt, bis sie sagten, jetzt sind wir groß und haben anderes zu tun. In der Schule gab es eine lustige Situation, als das Thema Säuglingsernährung in der dritten Klasse behandelt wurde. Als die Pulverflasche rumgereicht wurde, sagte einer der beiden Jungs, das schmeckt eklig, die Milch von meiner Mutti hat viel besser geschmeckt.
    Auf die Vorhaltung der Hebamme, das könnt ihr doch garnicht mehr wissen, erwiderte mein Sohn, daß sie ja sechs Jahre gestillt worden sind. Seitdem spricht diese Hebamme mit meiner Frau kein Wort mehr.
    Dazu ist zu bemerken, daß unsere anderen vier Kinder mit der Flasche gefüttert wurden, mit allen erdenklichen schlimmen Ergebnissen, die sich durch Pulvernahrung einstellen: Durchfall, Verstopfung, Brechen über sieben Beete, der ganze Kinderwagen schwamm vor Erbrochenem.
    Mit freundlichen Grüßen Dieter Vogel aus Freital

  4. Wer sich hier meldet, sollte sich absolut darüber im Klaren sein, dass eine solche Beteiligung bei einer Fernsehreportage ungeahnte Folgen für sich, das Kind und die Familie haben kann. Vorher unbedingt checken, mit wem man zusammenarbeitet, in welche Richtung der Beitrag geht und ob man ihn vor der Veröffentlichung sehen kann. Sonst können selbst die gut gemeinten Interviews so geschnitten werden, dass man als Stillfundamentalist, Außenseiter oder schlicht “verrückt” dasteht – das wären nicht die ersten Stillmama-Opfer deutscher Medien. Denkt dran, dass eure Nachbarn auch fern sehen. Ich habe mir den ersten Film von der Produktionsfirma angesehen und finde ihn gut. Ein Restrisiko jedoch bleibt.

  5. Hi ihr Lieben,

    ich stimme Nicola zu… das heißt, dass man sich das mit dem Bericht und dem Interview genau überlegen sollte… Wenn man selbst davon überzeugt ist und alles genauestens mit dem Redakteur abgesprochen ist, dann sehe ich keine große Gefahr.

    Ich kenne den Geschäftsführer von MagmaTV persönlich… von daher kann ich ruhigen Gewissens grünes Licht geben 🙂

    Herzliche Grüße
    Eure
    Gianna

  6. hallo.

    Ich bin Mama von zwei Kinder und meinen großen Sohn 5Jahre habe ich etwas über 3Jahre gestillt und meine Tochter ist jetzt 1,5J. da bin ich noch fleißig dabei.
    Arbeite seit ca. 1 Jahr ehrenamtlich als Stillberaterin und immer für fragen offen.

    liebe grüße Carmen

  7. Mamaichwillbuuuusen · Edit

    Hallo zusammen!
    Ich benötige langsam nun doch den Rat bzw. Zuspruch von Erfahrenen Stillmüttern bzw. Tandemstillerinnen…: Seit 2,8 Jahren stille ich nun mit Überzeugung meine Tochter und vor 5 Monaten kam meine 2. Tochter zur Welt, die ich natürlich auch stille. Während der Schwangerschaft reduzierte sich die Stillerei auf 2-3 mal täglich, nachts schlief sie dann sogar am Ende 3 Monate lang durch. Gegen Ende kam eigentlich keine richtige Milch mehr und ich ging davon aus, dass die Kleine nach der Geburt des Babys wohl mit der Milchmenge und dem Geschmack nicht mehr klar kommen würde und sich das Thema dann bei ihr erledigen würde …. Von wegen: der Milcheinschuss kam, sie verschluckte sich zwei mal beim Saugen aufgrund der Milchmassen, die da auf sie einströmten und schaute dann lachend zu mir auf und sagte “lecker” – und dann rührte sie erst mal keinen Bissen mehr an und ich stillte sie wieder voll – parallel mit dem Baby. Nach einigen Wochen nahm sie wieder mehr feste Nahrung zu sich und mittlerweile kommen wir mit wenigen Mahlzeiten aus. Das einzige was mich stört ist, dass sie seit das Baby da ist bzw. sie wieder eifrig Muttermilch trinkt nicht mehr durchschläft sondern auch nachts mehrmals gestillt werden möchte. Das zehrt an meinen Nerven, da ja auch das Baby noch da ist und mich zusätzlich weckt….
    Ich bin eine überzeugte Anhängerin des Attachment parenting und lehne alle Zwangsmaßnahmen ab und glaube daran, dass sich die meisten Probleme mit Geduld von selber lösen! Dennoch würde ich mich gerne mit euch austauschen und von euren Erfahrungen lesen – hierzulande kann man sich über so was ja mit kaum jemanden unterhalten, weil man gleich als bekloppt abgestempelt wird… Grüße, Tina.

  8. Hallo du Liebe,
    schön, dass du dich hier meldest – ich freue mich! Ja, leider hast du recht, oftmals wird man als Langzeitstillmama schief angesehen, viele können das nicht verstehen, aber das müssen sie ja auch nicht.
    Nun zu deinem Anliegen.
    Deine große Tochter kann doch sicherlich schon einiges verstehen, wenn du mit ihr redest und versuchst ihr zu erklären.
    Ich finde es eine enorme Belastung für dich, denn du musst dich ja auch auf das kleine Baby konzentrieren und zudem brauchst du auch dringend Energie, die du dir nunmal nur aus dem Schlaf holen kannst.
    Ich würde der großen Maus erklären, dass du nachts Ruhe brauchst und dass die Brust da nur für das Baby da ist. Die Große kann Wasser trinken. Biete ihr das einfach immer wieder an.
    Ich finde, in ihrem Alter kann sie das sehr gut verstehen… wir hatten das hier auch lange so… ich weiß also, wovon du sprichst. Melde dich dann einfach nochmal 🙂
    Herzliche Grüße
    Gianna

  9. Mamaichwillbuuuusen · Edit

    Hallo Gianna, danke für deine schnelle Antwort und deinen lieben Rat.
    Tja das mit den Gesprächen ist mit unserer Tochter so eine Sache – alles schon probiert! Sie ist auch sehr verständnisvoll und kann ihre Vorstellungen bereits gut artikulieren. Sie scheint auch zu begreifen, dass ich unter der Situation leide. Allerdings nur so lange, bis sie nachts wieder aufwacht und ihren geliebten Busen fordert. Das Wort fordern trifft die Sache gut, denn bekommt sie ihn nicht gleich gibt es Gezeter, Geschrei… Sie leidet seit geraumer Zeit auch unter für mich unerklärlichen Verlustängsten, z.B. kann ich auch nachts nicht alleine auf die Toilette gehen, ohne dass sie mitgehen möchte – aus Angst ich könnte nicht wieder kommen. Dabei bin ich rund um die Uhr bei ihr! Die Belohnungsnummer hat auch nicht gefruchtet – finde ich auch eigentlich dämlich, etwas Materielles gegen ein doch unterschätzt starkes Bedürfnis einzutauschen. Da ich seit einigen Nächten sogar deutlich gereizt auf die Forderungen meiner Mädels reagiere finde ich muss sich echt etwas ändern. Mein Mann und ich haben beschlossen, dass er heute nacht mit der “Großen” auszieht und mich mit dem Baby alleine lässt. Er tut mir jetzt schon leid, denn das wird sicher nicht leicht!
    Viele Grüße, Tina.

  10. Mamaichwillbuuuusen · Edit

    Hallo wieder!
    Um die Sache aufzuklären melde ich mich noch einmal hier, denn seit ca. 1 Woche scheint sich unser Problem gelöst zu haben – ohne viel Tamtam, ganz entgegen meiner Befürchtungen. Die Idee mit dem “Auszug” haben wir spontan verworfen, das war auch gut so, denn meine Abwesenheit hätte es sicher noch schwerer für die Kleine gemacht. Ich bin dafür in der Nacht mit ihr in ein anderes Zimmer und habe sie getröstet, ermutigt und immer wieder versucht zu erklären, warum es nur noch am Tag den Busen gibt. Von sämtlichen Tiermütter erzählte ich, deren Junge nur wenn sie ganz klein sind noch nachts den Busen bekommen, denn tags brauch die Mutter Energie usw….
    In der ersten Nacht war es ungefähr 1 Stunde bis sie bereit war wieder mit mir ins Bett zu gehen, wo sie dann auch einschlief. In den weiteren beiden Nächten dauerte es nur noch ca. 1/2 Stunde. Dann wachte sie gar nicht mehr auf – also morgens dann erst ;-))
    Hätte ich nicht gedacht, dass es so relativ einfach geht. Das dicke Lob hat ihr natürlich enorm geholfen und sie ist richtig stolz, dass sie es kann!
    Erleichterte Grüße, ….

  11. Hallo zusammen,

    ich stille unseren zweiten Sohn jetzt seit 4 Jahren. Beim ersten hat es sich mit 13 Monaten ganz von selbst und quasi im gegenseitigen Einverständnis ergeben, dass wir abgestillt haben. Der zweite wollte und wollte aber nie aufhören (ich habe ihn bis 12 Monate beinahe voll gestillt, weil er nichts essen wollte) – die Breiphase hat er komplett übersprungen und ist direkt vom Stillen zur “festen” Nahrung übergegangen.
    Tja, inzwischen ist er 4 und macht noch immer keine Anstalten, aufzuhören. Ich habe vor ein paar Wochen beschlossen, das Stillen auf die Einschlafphase und die Nacht bzw. den Morgen einzuschränken – wenn er am frühen Nachmittag aus dem Kindergarten kommt, möchte er eigentlich auch am liebsten, aber das wird mir jetzt tatsächlich zu viel.
    Mir macht es ansonsten eigentlich überhaupt nichts aus, ich kann auch inzwischen problemlos abends weg oder die Kinder sogar mal für ein paar Tage zur Oma bringen – wenn ich nicht da bin, schläft er auch problemlos ohne Stillen ein – aber sobald ich da bin, will er zum Einschlafen immer an die Brust…
    Leider ist mein Mann nicht so ganz begeistert davon, dass wir immer noch stillen, er findet, der Kleine ist zu groß ;-). Aber ich sehe keinen Grund, ihn “gewaltsam” abzustillen – ich habe irgendwann beschlossen, dass der Kleine bestimmen darf, wann er nicht mehr stillen möchte, und bei dieser Entscheidung bleibe ich auch…

    Gutes Durchhaltevermögen und gute Nerven allen “Besserwissern” gegenüber wünsche ich Euch allen,
    Sassenach

  12. Hallo,
    für mich ist es irgendwie total normal zu stillen.Ich habe inzwischen 3 Kinder (12, 8 und 2 Jahre). Den ersten habe ich 2,5 Jahre gestillt, zuletzt eigentlich immer nur zum Einschlafen, bis er mal zwei Tage bei Oma war. Danach habe ich dann gedacht, jetzt ist man gut und er hat es sofort akzeptiert und überhaupt kein Problem damit gehabt. Meine Tochter hat mit 2,5 immer noch nachts 2-3 mal gestillt. Das war für mich doch sehr anstrengend und dann habe ich es etwas beschleunigt – ging aber auch ohne großes Trara! Und nun stille ich meinen Jünsten noch, allerdings auch nur noch mittags zum Einschlafen und abends. Und wenn er mag morgens. Wenn es im Alltag nicht klappt, ist das auch kein Problem. So kann ich doch super damit umgehen.
    Was ich immer am allertollsten fand und ein unschlagbares Argument für’s Stillen: Du hast immer das Wichtigste dabei und brauchst keine Fläschchen, Flaschenwärmer etc. mitnehmen. Bequemer geht es doch kaum!!! ;-))
    Grüssle,
    ChrissyB

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