Lass dir Zeit beim Stillen

In den ersten Wochen kannst du damit rechnen, dass dein Kind etwa acht bis zwölf Mal in 24 Stunden gestillt werden will. Dabei ist es nicht immer so, dass ein Kind zügig zwanzig Minuten stillt und sich dann pünktlich wie ein Uhrwerk nach drei Stunden das nächste Mal meldet. Vielmehr kommt es immer wieder zu folgenden Stillepisoden: Das Baby trinkt eine kurze Zeit, hört auf, döst vielleicht ein wenig ein und beginnt dann erneut zu trinken. Dieses Verhalten ist für ein Baby absolut normal. Vor allem am späten Nachmittag und am Abend kommt es zu solchen Trinkphasen. Mach es dir in dieser Zeit bequem, setz’ dich mit deinem Baby und etwas zu trinken auf dein Sofa oder lege dich mit ihm hin. Es ist auch nicht verwerflich, wenn du diese Zeit zum Lesen oder Telefonieren nutzt, solange sich das Kleine nicht gestört fühlt.

Stille nicht nach der Uhr, sondern nach Bedarf, damit dein Baby die Milch genau dann bekommt, wenn es sie braucht. So kann sich das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage optimal einstellen. Eine Ausnahme bilden Babys, die nur langsam zunehmen, schlecht gedeihen oder krank sind. In diesen Situationen kann es sinnvoll sein, dass du dein Baby weckst, und zu häufigerem Stillen anregst.

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