Säuglinge brauchen keine Flasche

Muss dein Baby aus medizinischen Gründen zugefüttert werden, sollte es deine abgepumpte oder von Hand entleerte Muttermilch bekommen. Gefüttert wird dann mit Löffel, Becher oder Finger Feeder (Einmalspritze mit Silikonaufsatz). Flaschensauger, aber auch Schnuller und Brusthütchen können bei jungen Babys eine Saugverwirrung auslösen. Sie versuchen an der Brust wie an der Flasche zu trinken und verursachen bei ihren Müttern wunde Brustwarzen.
Außerdem führt dieses Trinkverhalten zu einem Rückgang der Milchproduktion, und das Baby nimmt nicht ausreichend zu. Durch gezieltes Saugtraining, das möglichst früh einsetzen sollte, wird diesen saugverwirrten Kindern und ihren Müttern oft geholfen. Das Zufüttern lässt du dir bitte von einer mit den alternativen Fütterungsmethoden für Stillkinder erfahrenen Schwester, Hebamme oder Laktationsberaterin zeigen.
Kann ein Stillkind für längere Zeit nicht gestillt werden, kommt meist der Finger-Feeder zum Einsatz. Auch Saugtraining wird in der Regel mit einem Finger-Feeder durchgeführt. Becher- und Löffelfütterung sind nur für kurze Zeit geeignet, weil die Kinder unruhig werden, wenn ihr Saugbedürfnis nicht befriedigt wird. Ist dein Baby älter als sechs Wochen, hat sich sein Saugmuster gefestigt, und es kann zwischen Stillen und Trinken an einem Sauger meist gut unterscheiden. Wenn es sein muss, kannst du deinem Kind nun auch ab und zu einen Schnuller geben.

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