Tabuthema: Stillen in der Öffentlichkeit

StillenImmer wieder kommt es momentan zu heftigen Diskussionen und Auseinandersetzungen, was das Thema „Stillen in der Öffentlichkeit“ betrifft.
Viele „verteufeln“ das Stillen sogar, aber glücklicherweise sind das meist Menschen, die selbst noch keine Kinder haben und wahrscheinlich auch nie haben werden!



Hier dazu eine von vielen Diskussionen zum Nachlesen:
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Leider kommt es auch immer wieder vor, dass stillende Mamas aus Cafés oder anderen öffentlichen Einrichtungen „rausgebeten“ werden… das lässt mich einfach nur noch den Kopf schütteln.
Hier ein Fall zum Nachlesen:
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Dabei ist Stillen doch so intelligent.. für beide Seiten!!

Ich verstehe den ganzen Wirbel nicht, der momentan wieder um’s Stillen gemacht wird. Ist es nicht etwas Schönes? Etwas intimes… aber etwas natürliches? Fragen über Fragen, die sich nur jeder selbst beantworten kann… aber bitte objektiv, denn Stillen ist nichts Anstößiges oder Ekliges… es ist Ernährung und Liebe!

7 thoughts on “Tabuthema: Stillen in der Öffentlichkeit

  1. Ich kann es auch nicht verstehen. Wenn ich unterwegs bin, dann habe ich obenrum etwas Weites an, wo man wirklich nichts sieht, wenn ich Eve anlege. Auspacken, Kind anlegen und fertig. Keiner wird gestört und wem das nicht passt, der soll nicht gucken!
    Kein Mensch würd sich drüber aufregen, wenn man den Kindern die Flasche geben würde, aber wehe man stillt in der Öffentlichkeit*kkopfschüttel*
    Und dass man im TV mehr Brust sieht als bei einer Stillenden haben die meisten auch noch nicht begriffen.
    Na ja, soviel zum Thema Toleranz *augenroll*

  2. Vor allen Dingen… wir reden hier die ganze Zeit von „Toleranz“… und das ist doch das Schlimme oder?

    Mir fehlen die Worte…

    🙁

  3. Ich verstehe das auch nicht. Was ist denn da so schlimm dran? Was ist so schlimm daran sein Baby in der Öffentlichkeit zu ernähren? Ich empfinde das hier in Japan nicht als Problem. Es gibt auch sehr viele Stillräume etc., damit man sich auch zurückziehen könnte. Finde ich sehr gut!

  4. Ich mache das wie Svenja: wenn ich meinen Kleinen anlege, sieht man im Prinzip rein gar nichts. Das meiste ist immer noch von meiner Kleidung verdeckt, und vor dem Rest ist ein hungriger Babykopf.

    Wenn ich die Möglichkeit dazu habe, ziehe ich mich auch gerne irgendwo in ein Nebenzimmer zurück oder in ein ruhiges Eck, schon alleine deshalb, weil unserer sich beim Trinken ständig ablenken lässt. Aber ansonsten habe ich auch kein Problem damit, überall sonst zu stillen. Wie schon erwähnt, man sieht wirklcih gar nichts! Und wenn das Gedränge wirklich groß ist, hänge ich mir manchmal ein Tuch um. Schließlich wird doch wirklich niemand gezwungen, mit aller Gewalt einen Blick auf ein Stück freie Haut zu erhaschen, oder?

    Seltsam finde ich auch, dass da plötzlich auch von jungen Leuten von „Intimität“ und zuviel privatem geredet wird, während die Hälfte der Menschheit draußen bauchfrei durch die Stadt läuft und sich Werbeplakate in Übergröße ansieht, auf denen definitiv mehr Haut zu sehen ist als bei mir beim Stillen. Traurig, eigentlich.

    Ich werde jedenfalls nie auf die Idee kommen, mein Kind irgendwo auf der Toilette oder ähnlichem zu stillen. So weit muss das nicht gehen. Da hört meine Toleranz auf.

  5. Ich hab da noch nie drüber nach gedacht, ob nicht nur geguckt wird, sondern Frauen entfernt werden aus einen Lokal- das ist doch ein großer Unterschied!
    Danke daher für das Ansprechen des Themas. Bisher glaubte ich inmer, es ginge um Blicke, die ich verständlich fand, weil ein Busen eben ein Busen bleibt, mit oder ohne Milch. Und ein Busen nunmal Geschlechtsmerkmal ist und bleibt, aber es schockiert mich zu lesen von Frauen, die hinaus gebeten werden. Ich selbst konnte unsere Große nicht lange oder gescheit stillen, es folgten zwei ungestillte Jungs und nun möchte ich, weil es mir bei Kind 3 so nahe ging unbedingt stillen. Die wieso und warum Fragen würden den Kommentar sprengen. Aus diesem Grund sauge ich quasi momentan alles auf. Deshalb meine etwas konfuse Wortmeldung hier.

  6. Ich finde den Fall, der hier genannt wurde (stillen im Cafe) sehr unpassend, als Beispiel für intolerantes Verhalten zu nennen. Der Mutter wurde eine Möglichkeit gegeben, dass Stillen in Ruhe durchzuführen. Ich finde es untolerant von der Mutter, von der Möglichkeit nicht Gebrauch zu machen. Hier handelt es sich offenbar um eine „Stillfanatikerin“. Ein anderes Beispiel wäre hier passender

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