Teil 6: Wunde Brustwarzen

Fast immer ist das das falsche Anlegen deines Kindes und das unvollständige Erfassen des Warzenhofes durch den Mund des Babies, was zu wunden Brustwarzen führt! Richtes Anlegen ist also das A und O beim Stillen. Wunde Brustwarzen sind kein Grund, dein Baby abzustillen. Meist löst sich das Problem mit der Zeit von selbst, wenn die Haut robuster geworden ist und du die richtige Anlegetechnik beherrschst. Einige Tropfen Johanniskrautöl (gibts in der Apotheke) in der Stilleinlage lindern und beruhigen die wunde Haut. Nach dem Stillen solltest du den Speichel deines Babys mit etwas Milch rund um die Brustwarze verteilen und trocknen lassen, so bildet sich ein antiseptischer Schutzfilm. Auch Lansinoh-Salbe (bei La Leche Liga erhältlich) hat sich sehr gut bewährt. Bei mir hat die Creme super geholfen. Aber wenn die Schmerzen unerträglich sind oder bereits ein paar Tropfen Blut kommen (was dem Kind übrigens nicht schadet), kann ein Stillhütchen vorübergehend gute Hilfe leisten. Das allerdings sollte nur eine Übergangslösung sein, weil es sonst wieder Probleme verursachen kann. Das Stillhütchen kann zu Saugverwirrung und zum Rückgang der Milch führen.

Helle Hauttypen – ich spreche aus Erfahrung – haben meist öfter mit wunden Brustwarzen zu kämpfen. Die Brustwarze muss sich erst ans Stillen gewöhnen. Bei mir hat das ca. 4-6 Wochen gedauert. Also nicht aufgeben!

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