Teil 7: Der Milchstau

Einen Milchstau erkennst du an einer geröteten und sehr druckempfindlichen Stelle. Oft reicht schon eine ausgefallene Stillmahlzeit, um einen Milchstau zu verursachen. Pumpe daher Milch ab, wenn du mal ausgehen willst oder aus einem anderen Grund eine Stillmahlzeit ausfallen muss. Oft sind es jedoch auch Stress oder ein gestörter Milchspendereflex, die den Abfluss der Milch hemmen. Jetzt ist es wichtig, das Kind beim Trinken mit dem Unterkiefer an die gestaute Stelle zu legen, damit diese optimal entleert wird. Außerdem solltest du die Brust an der gestauten Stelle mit flachen Händen öfters sanft ausstreichen und massieren. Wichtig ist, die Brust vor dem Stillen anzuwärmen (z.B. warmer Waschlappen), nach dem Stillen dagegen zu kühlen.

Es helfen auch kühle Quarkwickel oder Retterspitz. Am besten ist aber immer, bei einem Milchstau seine Hebamme oder Stillberaterin zu kontaktieren. Die haben meist ganz gute Tipps und sind dann auch emotional für dich da.

One thought on “Teil 7: Der Milchstau

  1. Vielleicht verstopft diese Drüse immer wieder. Deshalb musst die Brust an der betreffenden Stelle mit den Fingern zur Brustwarze hin ausstreichen, damit sie sich völlig entleert. Gegen Entzündungen helfen das Einstreichen und Austrocknen der betreffenden Stellen mit wenig Muttermilch oder Quarkwickel Lappen. Gut ist es, wenn die Brustwarzen viel Luft bekommen.

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