Vorteile des Stillens

Die Muttermilch hat die für das Neugeborene optimale Zusammensetzung aus Fett, Eiweiß, Kohlenhydraten, Vitaminen, Mineralstoffen und Abwehrstoffen. Sie ist die lebensgemäße Nahrung und auch eine wichtige Allergieprophylaxe. Sie ist immer richtig temperiert und jederzeit bereit. Das Stillen unterstützt zudem den wichtigen Hautkontakt zwischen Mutter und Kind und fördert so die gesunde Entwicklung. Das Kind erhält die ungeteilte Aufmerksamkeit der Mutter und wird von ihr zwangsläufig immer mitgenommen. Es kann ein sehr tiefes Vertrauen wachsen, die Mutter wird zum völlig verlässlichen Partner.

Stillen wirkt sich auch auf die Kiefer- und Zahnentwicklung aus. Das Saugen kräftigt Kiefer, Lippen und Zunge sowie die Kopf- und Halsmuskulatur, die dadurch eine ausgewogene Form und die richtige Stärke erhalten. Das Stillen strengt das Baby an, es wird müde und schläft zufrieden. Ohne diese Anstrengung entwickelt sich die Zahn- und Kieferstellung eventuell unregelmäßig. Zudem ist Stillen die umweltfreundlichste Ernährung, die es gibt.

Übrigens: in den ersten Lebenstagen ist es durchaus normal, dass Babys bis zu zehn Prozent ihres Geburtsgewichts verlieren, das ist unabhängig vom Stillen. Innerhalb von 14 Tagen nehmen sie das verlorene Gewicht wieder zu.

Stillen braucht Zeit

Fast jede Frau kann ihr Baby stillen, wenn sie die nötige Geduld aufbringt und Unterstützung dabei erhält. Dabei gilt hier besonders, dass Mutter und Kind sich aufeinander einspielen müssen. Dafür brauchen sie Zeit – und vor allem Ruhe.

Bitte warmhalten

Die Brust reagiert empfindlich sehr auf Temperaturschwankungen. Es ist deshalb wichtig, dass du deinen Oberkörper warm hälst und vor Luftzug schützt, auch in den Sommermonaten. Sonst besteht die Gefahr, dass sich die Brust entzündet.

 

 

Foto Mitte
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