Was tun, wenn mein Baby spuckt?

Bernhard Müller / pixelio.de

Kuscheln, baden, wickeln und füttern sind die alltäglichen Aufgaben, die du mit Freude und Liebe erfüllst. Soweit geht alles gut, das Baby isst und ist danach quietschend zufrieden. Doch plötzlich spuckt es, meistens nach jeder Mahlzeit. Nicht immer Grund zur Sorge, wenn dein Baby spuckt. Dabei gibt es Unterschiede ob dein Baby spuckt oder dein Baby erbricht, oder ob es häufig zu plötzliches schwallartiges erbrechen Baby kommt.

Speikinder sind Gedeihkinder – was bedeutet das?

Jeder kennt den Spruch „Speikinder sind Gedeihkinder“. Es heißt, Kinder die spucken, gedeihen prächtig, da der Magen gefüllt und das Baby sicher satt ist. Doch warum spucken oder erbrechen Babys eigentlich? Ein Muskel, der den Magen zur Speiseröhre verschließt, ist noch sehr schwach und stärkt sich erst mit den Monaten bis zum 2. Geburtstag des Kindes. Wenn das Baby spuckt kommt es einem vor, als würde das meiste der Milchmahlzeit wieder herauskommen. Das macht den Eindruck, man müsse das Baby nachfüttern. Auch das macht den Spruch „Speikinder sind Gedeihkinder“ aus, durch das „Nachfüttern“ legen die Babys schnell an Gewicht zu. Meistens handelt es sich aber, wenn das Baby spuckt, um gerade mal einen Teelöffel. Hier besteht kein Grund zur Sorge.

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Ab wann sollte ich zum Arzt gehen

Anders könnte es aber aussehen, wenn das Baby erbricht. Durch spucken wirft das Baby die zuviel aufgenommene Milch wieder aus. Wenn dein Baby erbricht, meistens mehrmals über den Tag verteilt, ist auch ein plötzliches schwallartiges Erbrechen Baby nicht weit. Unwohlsein und ein unangenehmer Geruch des Erbrochenen müssen Anlass sein, den Kinderarzt aufzusuchen. Wenn das Baby erbricht, es sich dennoch gut fühlt, ein plötzliches schwallartiges Erbrechen Baby nur selten vorkommt, solltest du das Verhalten weiter beobachten. Die Bedeutung „Speikinder sind Gedeihkinder“ trägt hier keinerlei Wahrheit mehr. Denn Gewichtsverlust und Flüssigkeitsmangel sind gefährlich für das Baby, die Magensäure kann die Speiseröhre angreifen und zu Schmerzen führen.

Diese Tipps helfen deinem Baby das Spucken reduzieren

Luft ist häufig die Ursache für Aufstoßen oder gar Bauchschmerzen. Ein Kirschkernkissen spendet gleichmäßige Wärme, die den Bauch und den Magen entspannen. Lasse dein Baby vor und nach der Mahlzeit ein „Bäucherchen“ machen. Bei Flaschenmahlzeit sollte auf die richtige Ausstattung geachtet werden. „Anti-Kolik“-Sauger sind ideal. Lege einen Tuch beim „Bäucherchen“ machen über die Schulter. Nach der Mahlzeit kannst du dein Baby leicht erhöht hinlegen, geeignet sind hier Keilkissen. Speikinder sind Gedeihkinder muss also nicht immer stimmen. Ein plötzliches schwallartiges erbrechen Baby muss auch nicht gleich Grund zur Sorge sein. Solange sich das Baby wohlfühlt, und das wirst du ganz sicher bemerken, geht alles seinen positiven Gang.

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