Im Test – Pipila Schnullersterilisator

Wir – das Team vom Still-Blog – hatten die Möglichkeit, den Pipila Schnullersterilisator zu testen und genauer unter die Lupe zu nehmen.

Pipila

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Hygienische und natürliche Sterilisation mit UV-Licht und Ozon
Der Pipila Schnullersterilisator ist eine Weltneuheit. Es ist der erste tragbare UV Sterilisator für Beruhigungssauger. Er soll – laut Hersteller – die Wahrscheinlichkeit von Erkrankungen des Babys durch Keimübertragung verhindern.

Der Pipila ist grapefruit-groß und passt somit in jede Wickeltasche, arbeitet mit zwei Mignon-Zellen und ist so auch unterwegs überall einsetzbar.
In Deutschland ist Pipila jetzt zum Preis von 24,95 Euro in Apotheken oder online unter www.pipila.de erhältlich.


Es wird damit geworben, dass die Wirkung des Pipila wissenschaftlich erwiesen ist und von der australischen Verbraucherschutzbehörde NATA überprüft wurde.

Die Anwendung ist ziemlich einfach:
Keimfrei ohne Auskochen in 5 Minuten
Mit Pipila ist das Sterilisieren denkbar einfach: Der Schnuller wird kurz unter laufendem Wasser abgespült, um grobe Schmutzteile wie Sand oder Flusen zu beseitigen. Danach wird der Sauger in den Sterilisator gesteckt, das Gerät mit leichtem Druck auf den Sauger aktiviert und der Deckel geschlossen. Die Sterilisation beginnt und wird nach ca. 5 Minuten vollautomatisch abgeschlossen. Sobald die Lampe erlischt, ist der Schnuller steril. Da der Schnuller dabei nicht erhitzt wird, kann er sofort verwendet werden und wird auch nach vielen Wiederholungen nicht brüchig. Im Gegensatz zu vielen anderen Sterilisationen verändert der Pipila weder die Form noch den Geruch des Schnullers.

Unser Fazit:
Der Pipila sieht stylisch aus und hält vom Äußeren das, was er verspricht. Allerdings finden wir die Verarbeitung etwas instabil und “wackelig”.
Es wird geworben, dass der Pipila in jede Wickeltasche passt. Das ist richtig, aber es besteht die Möglichkeit, dass der Sterilisator sich in der Tasche öffnet, da der Deckel nicht fest verschließbar ist.
Da wir teilweise 2 Schnullerkinder haben, sterilisieren wir die Schnuller normalerweise durch auskochen. Da kam uns der Pipila gerade recht. Leider wissen wir nicht, ob der Pipila wirklich keimfrei sterilisiert… der Schnuller kommt genauso raus, wie er hineingesteckt wurde – ohne jegliche Veränderung. Von daher fällt es uns sehr schwer, herauszufinden,ob der Schnuller wirklich “sauber” ist!
Im Endeffekt können wir den Pipila weder empfehlen, noch davon abraten! Es ist und bleibt wohl eine reine Geschmacks- und Glaubenssache!

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4 thoughts on “Im Test – Pipila Schnullersterilisator

  1. habt ihr auch mal nen keimtest auf nährboden gemacht obs denn auch keimarm wird?
    da liegt nämlich der hase im pfeffer.
    irgendwo gabs letztens nen test mit nem uv-zahnbürstenetui,
    das aber im keimtest völlig durchgefallen ist.
    ausserdem…
    wenn man jeden mist abkocht/sterilisiert,mit sagrotan abwäscht,wie sollen die kleinen an eigene abwehrkräfte kommen?
    wir haben früher händevoll dreck gefressen.und?
    keine einzige allergie.

  2. Hallo,
    nein, wir haben keinen Keimtest gemacht, denn von zu Hause aus geht das ja schlecht und bislang haben wir noch kein Labor an der Hand 😉
    Deshalb hatte ich ja im Beitrag auch geschrieben, siehe Fazit, dass wir den Sterilisator weder empfehlen noch davon abraten können. Jeder muss selbst entscheiden, was er glaubt!

    Ich persönlich finde es schon wichtig, Schnuller oder Babyflaschen bis zum vollendeten ersten Lebensjahr auszukochen. Bei meinem fast 3jährigem wasche ich die Schnuller auch nur noch, aber bei meinem 4monatigem Säugling wird noch alles schön sterilisiert, wobei das eh selten gemacht werden muss, da er voll stillt 🙂

    Ich weiß nicht, ob man mit “Dreck” Allergien vermeiden kann, denn in meiner Verwandtschaft kommt schon einiges an Allergien zusammen, obwohl man früher ja wirklich nicht so auf die Sauberkeit achtete 😉

    Ein Patentrezept gibt es wohl nicht 😉

  3. ja nu,aber wenn man ständig mit sagrotan alles abwischt wenns nur den anschein hatte runterzufallen,
    alles versucht um die kleinen nich zu “verkeimen”
    dann könnense halt keine abwehr gegen aufbauen.
    is doch wie mit kinderkrankheiten.einmal gehabt und gut.

    schnuller kommt auch bei uns regelmäßig in steri rein.
    aber nicht jedes mal.die flaschen auch nur einmal abends.
    bislang hats ihn nicht gestört.

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