5 Tipps damit der Vorname zu deinem Kind passt

5 Tipps damit der Vorname zu deinem Kind passt

Trendy oder zeitlos, einsilbig oder lang, extravagant oder banal – nicht nur, dass werdende Eltern sich mit einer wachsenden Zahl toller Vornamen konfrontiert sehen. Der Name soll außerdem zum Kind passen – und das sein Leben lang. Eine Assoziationsstudie zu Vornamen wertete unlängst aus, welche Eigenschaften Menschen mit Vornamen verbinden. Daran angelehnt, um deine Suche zu unterstützen, hier fünf Tipps, damit der Vorname für deinen Sproß auch wirklich passt.

1. Einsilbig oder lang

Marc, Ben, Tom, Kim, Mel oder Liz – das geht zackig, ist schnell über den Spielplatz gerufen oder buchstabiert. Raum für weitere Kürzungen bleibt nicht. Um aus diesen Namen eine Koseform zu zaubern, musst du etwas anhängen. Ein i vielleicht? 
Längere Namen lassen mehr Flexibilität zu. Deinen Nicholas kannst du Niko oder Nikki rufen, und wenn er mal Unfug treibt auch Nick. Aus Elisabeth kann, je nach Stimmung, eine Lisbeth, Betty, Lieschen, Elli oder Elisa werden. 
Die längeren Vollformen von Namen werden übrigens mit tendenziell intelligenteren Personen verbunden, als Kurzformen. Mit einsilbigen Namen verbindet man hingegen eine gewisse Sportlichkeit des Namenträgers.
Unser Tipp: Mit einem langen Namen bist du deutlich flexibler, als mit einem kurzen. Und melodisch klingen – das geht mit einsilbigen Namen nicht.

2. Klingen soll es

Vokale und mehrere offene Silben – das scheint ein Rezept für Namen zu sein, die besonders gut klingen. Bei den Mädchen trifft das etwa auf Sophia, Mia, Amélie, Lily oder Felicia zu.
Auch für Jungennamen gilt: Offene Vokale sorgen für eingängigen Klang. Aber während Mädchennamen durch helle Vokale an Attraktivität gewinnen, sind es die dunklen Selbstlaute, A und O, die Jungennamen Wohlklang verleihen. Unter den besonders gut klingenden Jungennamen findest du Alessandro, Orlando, Julian, Joel oder Noah. Und wenn ein Name in unseren Ohren gut klingt, dann stellen wir uns zunächst auch die Person dazu als attraktiv vor.
Doch Vorsicht, denn der Zeitgeist kann sich schnell wandeln. Was heute gut klingt, kann in wenigen Jahren überholt sein. Auch Waltraud, Edeltraud und Gertrud waren einst klangvoll. Heute werden sie wohl kaum noch vergeben.

3. Trendy oder zeitlos

Eine Frage des persönlichen Geschmacks ist es, ob dir konservative Namen lieber sind als zeitgenössische. Bedenke, dass Modenamen fast immer auf eine bestimmte Generation beschränkt sind, man ihnen ihr Alter also ansehen wird. Welche Namen zeitlos sind, siehst du in der Assoziationsstudie dann sehr schön, wenn ein bekannter Name weder als auffallend alt oder jung bewertet wurde. Von den derzeit häufig vergebenen Namen gehören dazu etwa Maria, Anna, Charlotte, Emma sowie Alexander, Paul und Emil. Hingegen sind Elias, Felix, Ben, Mia und Laura insgesamt als eher jung konnotiert, also Modenamen. Anton gilt bislang als eher alt, wird aber inzwischen offenbar gern wieder vergeben. Wird hier ein alter Name wieder trendy?

4. Kluge Köpfe?

Es sind v.a. griechisch oder lateinisch wirkende Namen, die mit Intelligenz assoziiert werden. Hinter Vornamen wie Cornelius, Christophorus, Sophia, Augustinus oder Eleonore erwarten wir jemanden aus einer akademischen Familie. Bleibt die Frage, ob du mit der bewussten Wahl eines “superschlauen” Vornamens nicht hohe Erwartungen auf dein Kind projizierst.
Namen, mit denen zunächst keine auffallende Intelligenz assoziiert wird, sind gern kurz und enden auf -i oder -y. Jenny, Cindy oder Danny wecken eher Erwartungen an einen lustigen, etwas frechen Menschen. Wenn dir diese Namen gefallen, überleg, ob die Vollform nicht vielleicht auch funktioniert. Danny ist eine Koseform von Daniel, Jenny von Jennifer, Cindy von Cynthia.

5. Sonderzeichen

Tipp fünf ist kurz und kommt nicht von mir, sondern ist von Knud Bielefeld aufgeschnappt: Vermeide Sonderzeichen, die nicht auf einer deutschen PC-Tastatur zu finden sind. Recht hat er. Andernfalls sind bei jedem Behördenbesuch Verwirrungen vorprogrammiert.

Den richtigen Namen für dein Kind wirst du zweifelsohne finden. Ihn einfach so aus dem Ärmel zu schütteln, das gelingt jedoch nur wenigen Eltern. Plane für die Suche einige Wochen Zeit ein, in denen du deine verschiedenen Ideen wirken lassen kannst. Frag Bekannte und Familie nach ihren Meinungen zu deinen Wunschnamen, stöbere gern durch die Top-Listen der Vornamenstudie – aber lass dich allein davon nicht leiten. Wesentlich wichtiger als der Name selbst, wird sicher sein, dass du ausreichend Zeit für dein Kind haben wirst, ihm die Welt erklärst und deine Werte vermittelst. Dann liegt es an deinem Kind, seinen Namen mit Inhalt zu füllen.

2 thoughts on “5 Tipps damit der Vorname zu deinem Kind passt

  1. Hier sind schon die wichtigsten Sachen zusammengefasst. Ich persönlich empfehle auch noch auf Doppelnamen eher zu verzichten. Das spart vielleicht in dem ein oder anderen Fall viel Zeit und Nerven, ich meine hier hauptsächlich offizielle Dokumente wie Geburtsurkunde, später der Ausweis, Reisepass, etc.

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