7 tolle Feng-Shui Tipps für das Kinderzimmer

7 tolle Feng-Shui Tipps für das Kinderzimmer

Erholsamen Schlaf, produktives Lernen und ausgelassenes Spielen der Kleinen fördern – und das alles mit der Gestaltung des Kinderzimmers? Geht man nach der fernöstlichen Feng-Shui-Lehre, kann die Entwicklung eines Kindes mit der richtigen Einrichtung durchaus unterstützt werden. Was Fenster und Türen mit diesem Prinzip zu tun haben, warum spitze Ecken und Kanten gar nicht gut sind und dein Kind besser nicht mit dem Rücken zur Tür sitzt, erfährst du in diesem Artikel.

1. Einrichtung: Natur bringt’s! 

Plastikspielzeug und Co. gibt es meist schon genug im Kinderzimmer. Klar, denn viele Spielzeugarten gibt es schließlich nur aus Kunststoff – aber bei der Einrichtung des Kinderzimmers verzichtest du am besten auf Kunststoffe und günstige Materialien. Möbel und Zubehör aus natürlichen Rohstoffen wie Holz schaffen ein gesünderes Umfeld und sind noch dazu viel stabiler. Babybetten oder auch Betten für größere Kinder gibt es in vielen schönen Varianten, die zum Teil sogar völlig metallfrei sind. 

-Anzeige-

Das gilt natürlich nicht nur für das Bett. Auch am Schreibtisch sitzt es sich besser auf einem stabilen Holzstuhl aus Massivholz. Apropos Schreibtisch – wo ist eigentlich der ideale Platz dafür?

2. Besser lernen: der Arbeitsplatz

Die Hausaufgaben sind dann am effektivsten erledigt, wenn dein Kind sie in einem produktiven Umfeld macht. Das bedeutet: Ein guter Schreibtisch in optimaler Lage ist gefragt. Der Massivholz-Tisch sollte idealerweise in der Nähe des Fensters stehen, und zwar so, dass das Tageslicht gegenüber der Schreibhand einfällt. So wirft die Hand keinen störenden Schatten. 

Achte außerdem darauf, dass dein Kind eine schützende Wand oder alternativ einen hohen Raumteiler oder Paravent im Rücken hat. So kann es beruhigt arbeiten, da es unterbewusst weiß: Niemand kann sich von hinten anschleichen. 

Soweit es machbar ist, wird der Arbeitsplatz dadurch perfekt, dass das Kind nicht auf eine weiße Wand blickt. Das regt die Kreativität nämlich so gar nicht an und sorgt eher dafür, dass die Gedanken abschweifen. Wie wäre es stattdessen mit einem schönen Landschaftsbild oder Bilder der Lieblingstiere*?

3. Ablenkung? Nein danke!

Natürlich, kein Kind lernt den lieben langen Tag und sitzt gerne stundenlang am Schreibtisch. Damit das Lernen möglichst effektiv stattfinden kann, ist es aber wichtig, dass rund um den Arbeitsplatz keine Ablenkung herrscht. Spielzeug und vor allem Elektrogeräte gehören also in die Spielecke und nicht auf den Schreibtisch. Stichwort Elektronik: Auch dazu gibt wichtige Punkte zu berücksichtigen. 

4. Weg mit dem Elektrosmog

Nicht selten brauchen Kinder heutzutage den Computer für die Hausaufgaben. Sobald die Arbeit erledigt ist, sollten Smartphone, Tablet und Co. aber das Kinderzimmer verlassen. So vermeidest du, dass dein Kind übermäßigem Elektrosmog ausgesetzt ist und dadurch das Raumklima und der Schlaf negativ beeinträchtigt werden. Das gilt übrigens auch für Unterhaltungsgeräte wie zum Beispiel die Playstation. 

Außerdem hat es einen weiteren Vorteil, die Elektronik außerhalb des Kinderzimmers aufzubewahren: Du hast einen besseren Überblick, wieviel Zeit dein Kind mit elektronischer Unterhaltung verbringt. 

5. Drei gewinnt: den Raum aufteilen

Im Kinderzimmer verbringen die Kleinen meistens viel Zeit, denn es wird dort geschlafen, gespielt und gearbeitet. Umso sinnvoller und Feng-Shui-gerechter ist es, den Raum in eben diese drei Bereiche aufzuteilen. Ein Raumteiler zwischen Schreibtisch und Bett zum Beispiel trennt den Entspannungs- und Arbeitsbereich optisch voneinander und schafft außerdem Stauraum. 

Und wenn alle Spielsachen in einer Ecke des Zimmers aufgeräumt sind, erkennt das Kind diesen Bereich als Spaß-Zone. Natürlich darf auch mal ein Kuscheltier in einer anderen Ecke des Raumes landen. Am Ende des Tages sollte das Kind aber alles wieder an seinen Platz räumen. Der praktische Nebeneffekt: Ordnung halten wird so ein ganz natürlicher Teil des Alltags

6. Alles im Blick: der Zimmereingang

Vor allem am Schreibtisch und vom Bett aus braucht dein Kind das Gefühl, die Lage überblicken zu können. Das heißt: Die Zimmertür sollte immer zu sehen sein. Bestimmt kennst auch du selbst dieses Gefühl der Sicherheit, wenn du im Schlaf die Wand im Rücken hast. Genauso geht es auch deinem Kind dabei.

7. Keine Kanten, bitte!

Dieser Feng-Shui-Aspekt kommt der Einrichtung eines Kinderzimmers besonders entgegen: Spitze Ecken und Kanten sind zu vermieden. Dass dadurch die Verletzungsgefahr deutlich sinkt, weißt du bereits, aber runde Formen wirken sich außerdem besonders gut auf den Energiefluss aus. Viele Möbel für das Kinderzimmer sind ohnehin rund geschliffen, im Zweifelsfall lässt sich aber mit Stoff oder bestimmten Aufsätzen eine Kante schnell entschärfen. 

Checkliste: das Feng-Shui-Kinderzimmer

Das Kinderzimmer praktisch und nach Feng-Shui einzurichten ist also gar nicht so kompliziert, wie man vielleicht zunächst meint. Wenn du dir noch nicht sicher bist, ob dein Kind schon perfekt wohnt, schau dir einfach die abschließende Checkliste an:

  • Sind Arbeits-, Schlaf- und Spielbereich klar voneinander getrennt?
  • Ist die Einrichtung aus möglichst natürlichem Material wie zum Beispiel Holz?
  • Hat das Kind immer den Überblick und kann sich sicher fühlen?
  • Sind möglichst wenig Elektrogeräte im Zimmer?
  • Besteht eine (unterbewusste) Bedrohung durch viele Ecken und Kanten?

Wenn alle Punkte entsprechend beachtet werden, hat dein Kind einen Wohnraum, in dem es sich bestens entwickeln kann und sich rundum wohlfühlt.


Gastautor 
Hannes Bodlaj ist Geschäftsführer von LaModula, dem preisgekrönten Onlineshop für Massivholzmöbel mit Sitz in Villach, sowie Standorten in Graz, Salzburg und Dornbirn. Hannes Bodlaj ist selber Vater und absoluter Experte, wenn es um das Thema „Traumhaft schlafen, natürlich wohnen“ geht.

-Anzeige-

Kommentar verfassen