Hilfe! Ich habe zuwenig Milch!

Die Angst, zu wenig Muttermilch zu haben, ist unter Müttern weit verbreitet. Immer wieder sind junge Eltern erstaunt, wie oft Neugeborene oder auch Babys, die gerade einen Wachstums- und Entwicklungsschub durchleben, an der Brust trinken wollen. Wenn sich die Zeichen häufen, dass dein Baby mehr Milch verlangt, dann verlasse dich darauf: Die Nachfrage regelt in kurzer Zeit das Angebot.

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Lege dein Kind alle zwei Stunden in wechselnden Stillpositionen an. Ruhe dich gut aus, wenn dein Baby dir nachts eine längere Pause gönnt. Stille dein Baby in der Rückenhaltung, denn das stimuliert die Brust dort, wo besonders viel Drüsengewebe auf regelmäßige Entleerung wartet. Zeigt dein Kind, nachdem es an beiden Brüsten getrunken hat, immer noch Appetit, beginne wieder mit der ersten Brust, jedoch in einer anderen Stillposition. Wenn dein Baby an Gewicht zunimmt, täglich 6-8 nasse und 2-5 volle Windeln hat, ist dein Baby ausreichend versorgt.

Erinnere dich: Was rein geht, muss auch wieder raus kommen.

Falls diese Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg bringen, suche dir bitte Rat bei einer Stillberaterin oder deiner Hebamme.
Sehr selten gibt es medizinische Ursachen für eine nicht ausreichende Milchbildung. Manchmal können spezielle Medikamente helfen. Ansonsten kann dir deine Hebamme oder die Stillberaterin aufzeigen, wie du dein Baby zusätzlich ernähren kannst.

Foto: ORK, „Kleines Händchen“
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Das Bild stammt aus der kostenlosen Bilddatenbank www.piqs.de

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