Was tun bei schmerzenden und wunden Brustwarzen?

Zu Beginn der Stillzeit berichten viele Mütter über empfindliche Brustwarzen. Insbesondere zu Beginn der Stillmahlzeiten kann das Saugen des Babys unangenehm sein. Massiere deshalb die Brust vor dem Stillen so lange, bis du einen Tropfen Milch ausstreichen kannst. Muttermilch ist im Übrigen auch das ideale Pflegemittel für Brustwarze und Warzenhof nach der Stillmahlzeit. Wenn das Baby richtig saugt und gut an deiner Brust positioniert ist, werden deine Brustwarzen selbst bei häufigen Anlegen nicht wund und es bilden sich auch keine Risse. Hast du bereits Risse, so machen häufigere, kürzere Stillmahlzeiten Sinn. Biete deinem Kind, solange es noch nicht heißhungrig ist, jeweils zuerst die weniger schmerzende Brust an.

Manchmal können Beschwerden an den Brustwarzen – neben einer falschen Stillposition – auch von einer Pilzerkrankung z.B. dem Soor verursacht werden. Besonders gefährdet sind Mütter mit Babys, die kürzlich mit Antibiotika behandelt wurden. Suche dir hierzu bitte professionellen Rat, vor allem bei trockenen und wunden Brustwarzen.

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